

Max Kahlke (* 13. Januar 1892 in Glückstadt; † 28. Februar 1928 in Kiel) war ein deutscher Maler und Grafiker.

Kahlke wurde als ältester Sohn seiner Eltern Jacob und Minna, geb. Raave, in Glückstadt geboren. Seine künstlerische Ausbildung: Wintersemester 1911/12 Studium an der Akademie für bildende Künste in Stuttgart (Robert Poetzelberger), Wintersemester 12/13 und 13/14 an der Großherzoglich-Sächsische Kunstschule Weimar (Fritz Mackensen).
Kahlke billigte seiner akademischen Ausbildung nur geringe Bedeutung zu. Wichtig war für ihn die Begegnung mit dem Tiroler Maler Albin Egger-Lienz, ehemals Lehrer in Weimar. Ein Porträt des Großvaters qualifizierte ihn schon 1912 für die Aufnahme in die Schleswig-Holsteinische Kunstgenossenschaft. Er war zudem Mitglied im Hamburger Künstlerverein.
Im Ersten Weltkrieg wurde Kahlke verwundet und monatelang in verschiedenen Lazaretten behandelt. Vom Kriegsende bis zu seinem frühen Tod 1928 war er in Glückstadt ansässig. 1925 wurde er als Mitglied in den Altonaer Künstlerverein aufgenommen. 1926 schloss er sich der neu gegründeten Künstlergruppe De Warft an.
Sein Grab befindet sich auf dem Friedhof in Glückstadt.
Kahlkes Werk umfasst Ölgemälde, Aquarelle und Holzschnitte. Themen sind religiöse Sujets, Marschlandschaften und Porträts. Mit Gebrauchsgrafik bessert er seinen Lebensunterhalt auf. Vor allem vier religiöse Werke sichern ihm einen Platz in der Kunstepoche der 20er Jahre, zwischen Expressionismus und Neuer Sachlichkeit, Die Kreuzigung II in Flensburg, der Große Marienaltar im Schleswiger Dom die Pieta und Die Kreuzigung in der Stadtkirche Glückstadt.
Öffentliche Sammlungen
Ausstellungen
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Kahlke, Max |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Maler und Grafiker |
| GEBURTSDATUM | 13. Januar 1892 |
| GEBURTSORT | Glückstadt |
| STERBEDATUM | 28. Februar 1928 |
| STERBEORT | Kiel |