Max Kling

Max Kling (* 1. Juni 1874 in Marienau, Westpreußen; † 27. Dezember 1950 in Speyer) war ein deutscher Agrikulturchemiker. Er wirkte vierzig Jahre an der Pfälzischen Landwirtschaftlichen Versuchsstation und Chemischen Untersuchungsanstalt in Speyer. Seine Forschungsschwerpunkte waren die Futtermittelkunde und die Düngerlehre.

Leben

Max Kling besuchte das Realgymnasium in Elbing, legte 1893 die Reifeprüfung ab, studierte anschließend Chemie und andere naturwissenschaftliche Fächer an der Universität Breslau und wurde dort 1898 mit einer Dissertation über die Imide der Bernsteinsäure zum Dr. phil. promoviert. Während seines Studiums wurde er 1893 Mitglied des Akademischen Naturwissenschaftlichen Vereins zu Breslau. Es folgte eine einjährige Assistentenzeit an der agrikulturchemischen Versuchsstation der Landwirtschaftskammer für die Provinz Schlesien in Breslau. Seit 1899 arbeitete er an der Pfälzischen Landwirtschaftlichen Versuchsstation und Chemischen Untersuchungsanstalt in Speyer. 1912 wurde er zum Abteilungsvorsteher ernannt, 1919 erhielt er den Professorentitel und von 1928 bis 1939 leitete er als Direktor diese Station.

Während seiner vierzigjährigen Dienstzeit an dieser Versuchsstation (heutige Bezeichnung: Landwirtschaftliche Untersuchungs- und Forschungsanstalt Speyer) betätigte sich Kling überwiegend auf den Gebieten der Futtermittelkunde und der Düngerlehre. Eine Vielzahl von Beiträgen veröffentlichte er über die Ergebnisse von Bodenuntersuchungen auf pfälzischen Weinbaustandorten. Sein Hauptwerk ist ein zweibändiges Handbuch über Handelsfuttermittel (1928, 1936), von dem nach seinem Tode Werner Wöhlbier eine neubearbeitete zweite Auflage herausgegeben hat.

Publikationen (Auswahl)

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Bericht über das II. Decennium des Akademischen Naturwissenschaftlichen Vereins zu Breslau. Breslau 1894, S. 8.
Personendaten
NAME Kling, Max
KURZBESCHREIBUNG deutscher Agrikulturchemiker
GEBURTSDATUM 1. Juni 1874
GEBURTSORT Marienau, Westpreußen
STERBEDATUM 27. Dezember 1950
STERBEORT Speyer