Max Laehr (* 9. November 1865 in Berlin-Zehlendorf; † 22. April 1936 in Malente-Gremsmühlen) war ein deutscher Psychiater.
Laehr wurde als Sohn des Psychiaters Heinrich Laehr (1820–1905) und seiner Ehefrau Johanna Henrietta Maria verw. von Krebs geborene Otto (1824–1902) geboren. Er ist der Bruder des Psychiaters Hans Laehr (1856–1929).
Max Laehr studierte Medizin an der Eberhard-und-Karls-Universität in Tübingen, der Ludwig-Maximilians-Universität in München und der Friedrich-Wilhelms-Universität in Berlin. Den Doktor der Medizin erwarb er 1890 in München. 1891 war er Volontärarzt an der Abteilung des Prof. Alfred Kast in Hamburg-Eppendorf. Von 1893 bis 1899 war er Assistenzarzt an der Berliner Charité bei Friedrich Jolly. 1896 erfolgte dort die Habilitation. Seit 1899 war er Leiter der Volksheilstätte für Nervenkranke „Haus Schönow“ in Zehlendorf-Berlin. In dieser Heilanstalt, einer Nebeneinrichtung des durch seinen Vater gegründeten Asyls Schweizerhof, sollte durch prophylaktische und freie Behandlung einer möglichen schweren Erkrankung vorgebeugt werden. 1920 wurde diese nach Blankenburg/Harz und 1925 nach Malente-Gremsmühlen verlegt. Max Laehr ging 1930 in den Ruhestand und starb im Jahr 1936.
Er publizierte Arbeiten aus dem Gebiet der inneren Medizin, Neurologie, Psychiatrie und Unfallheilkunde.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Laehr, Max |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Psychiater |
| GEBURTSDATUM | 9. November 1865 |
| GEBURTSORT | Berlin-Zehlendorf |
| STERBEDATUM | 22. April 1936 |
| STERBEORT | Malente-Gremsmühlen |