Max Lehnerdt (* 22. Oktober 1861 in Königsberg; † 19. Dezember 1945 in Palmnicken) war ein deutscher Altphilologe und Gymnasiallehrer.
Max Lehnerdt studierte ab 1878 an der Universität Königsberg, wo er Schüler von Gustav Hirschfeld war, dessen Nachruf er schrieb. Während seines Studiums wurde er 1878 Mitglied der Königsberger Burschenschaft Teutonia. 1883 wurde er in Königsberg promoviert. 1884 legte er die Prüfung für das höhere Lehramt ab. Von 1885 bis 1887 unterrichtete er am Gymnasium in Lötzen, anschließend unterrichtete er bis zu seinem Ruhestand 1927 am Kneiphöfischen Gymnasium in Königsberg.
Neben dem Schuldienst arbeitete er auch weiter wissenschaftlich und publizierte vor allem zum Nachleben der Antike in der Renaissance, so gab er auch die 3. Auflage von Georg Voigts Die Wiederbelebung des classischen Altertums oder das erste Jahrhundert des Humanismus heraus. Ferner trug er Artikel zu Wilhelm Heinrich Roschers Ausführlichem Lexikon der griechischen und römischen Mythologie bei.
| Personendaten | |
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| NAME | Lehnerdt, Max |
| ALTERNATIVNAMEN | Lehnerdt, Johannes Ludwig Albert Max (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Altphilologe und Gymnasiallehrer |
| GEBURTSDATUM | 22. Oktober 1861 |
| GEBURTSORT | Königsberg |
| STERBEDATUM | 19. Dezember 1945 |
| STERBEORT | Palmnicken |