Max Milner

Max Milner, 2007

Max Milner (* 18. Juli 1923 in Mont-Cauvaire, Département Seine-Maritime; † 21. Juni 2008 in Dijon) war ein französischer Romanist, Komparatist und Literaturwissenschaftler.

Leben und Werk

Milner war ein Neffe des Malers Louis Marcoussis. Sein Vater (der Cervantes, Quevedo und Góngora ins Französische übersetzte) war jüdisch-polnischer Herkunft, seine Mutter Spanierin. Seine Familie entkam der Deportation und dem Holocaust.

Milner bestand im Dezember 1945 die Agrégation und habilitierte sich 1960 an der Sorbonne mit den Thèses Le Diable dans la littérature française de Cazotte à Baudelaire 1772-1861 (2 Bde., Paris 1960, 1971, 2007) und (Hrsg.) Balzac, Massimilla Doni (Paris 1960). Er lehrte in Dijon, Genf und an der Universität Paris III Sorbonne Nouvelle.

Milner war von 1970 bis 1996 Präsident (dann Ehrenpräsident) der « Société des études romantiques et dix-neuviémistes ». Er war Mitglied der Accademia dei Lincei (2004).

An der Universität Paris III ist ein Hörsaal nach ihm benannt.

Werke

Bernanos

Weitere Werke

Weitere Herausgebertätigkeit

Literatur

Personendaten
NAME Milner, Max
KURZBESCHREIBUNG französischer Romanist, Komparatist und Literaturwissenschaftler
GEBURTSDATUM 18. Juli 1923
GEBURTSORT Mont-Cauvaire, Département Seine-Maritime
STERBEDATUM 21. Juni 2008
STERBEORT Dijon