Max Vorwerg

Max Vorwerg (* 20. September 1903 in Sarau; † 26. Oktober 1975 in Berlin) war ein deutscher Filmarchitekt und Maler. Er war während der 1930er bis 1950er Jahre in der deutschen Filmindustrie tätig und gestaltete Kulissen für zahlreiche Produktionen der UFA. Seine Arbeiten zeichnen sich durch präzise architektonische Details und stimmungsvolle Raumkompositionen aus. Vorwerg gilt als Vertreter der klassischen deutschen Szenenbildkunst der Vorkriegs- und Nachkriegszeit.

Leben

Der jüngere Bruder des Filmarchitekten Wilhelm Vorwerg wurde zum Dekorationsmaler ausgebildet. In der Folgezeit wirkte er als Maler, erst im Frühjahr 1939 stieß Max Vorwerg als Szenenbildner-Anwärter zum Film. In dieser Funktion arbeitete er dem Kollegen Ernst H. Albrecht bei den Produktionen Alarm auf Station III (1939), Meine Tante – Deine Tante (1939) und Die unvollkommene Liebe (1940) zu. Im März 1940 rückte Vorwerg zum Hilfsarchitekten auf und wirkte u. a. an Zwischen Hamburg und Haiti (1940), Germanin (1942) und Familie Buchholz (1943).

Erst nach dem Zweiten Weltkrieg konnte Vorwerg auch als Chefarchitekt arbeiten. Meist ließ man ihn jedoch nicht eigenständig arbeiten, vielmehr musste er sich mit der Umsetzung von Entwürfen anderer Filmarchitekten begnügen, darunter erneut Albrecht sowie die erfahrenen Filmarchitekten Hermann Warm, Erich Kettelhut und Max’ Bruder Wilhelm.

Filmografie

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Max Vorwerg bei filmportal.de
  2. ↑ Max Vorwerg bei IMDb
Personendaten
NAME Vorwerg, Max
KURZBESCHREIBUNG deutscher Filmarchitekt und Maler
GEBURTSDATUM 20. September 1903
GEBURTSORT Sarau
STERBEDATUM 26. Oktober 1975
STERBEORT Berlin