Maxim Ziese

Maxim Ziese (1921)

Maximilian „Maxim“ Ziese (* 26. Juni 1901 in Griesheim; † 16. Juli 1955 in Köln) war ein deutscher Dramatiker und Schriftsteller.

Leben

Ziese stammte väterlicherseits aus einer pommerschen Familie. Er nahm als Infanterist am Ersten Weltkrieg teil. Ab 1920 studierte Ziese Rechtswissenschaften an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main und war dort im Corps Austria aktiv. Nach seiner Promotion 1924 arbeitete er im Bergwerk, fuhr zur See und gab in Berlin zusammen mit seinem Bruder Hermann Ziese-Beringer mehrere kriegsgeschichtliche Bücher heraus. Im Jahr 1930 erhielt er den Dramatikerpreis des Bühnenvolksbundes und 1934 den ersten Erzählpreis der Zeitschrift die neue linie. Sein Schauspiel „Der erschlagene Schatten“ wurde in der Spielzeit 1935/1936 am Berliner Staatstheater in einer Inszenierung von Gustaf Gründgens aufgeführt. 1943/44 war er als Dramaturg mit Gustaf Gründgens am Preußischen Staatstheater in Berlin tätig. Nach dem Zweiten Weltkrieg lebte er als Redakteur in Friedrichsdorf und Düsseldorf.

Werke

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Deutsche Corpszeitung 52 (1935/1936), Heft 5 (September 1935), S. 173
  2. ↑ Peter Jammerthal, Ein zuchtvolles Theater, Berlin (Dissertation FU) 2005, S. 192
Personendaten
NAME Ziese, Maxim
ALTERNATIVNAMEN Ziese, Maximilian
KURZBESCHREIBUNG deutscher Dramatiker und Schriftsteller
GEBURTSDATUM 26. Juni 1901
GEBURTSORT Griesheim
STERBEDATUM 16. Juli 1955
STERBEORT Köln