Maximilian Pichl (* 1987 in Bad Kreuznach) ist ein deutscher Rechts- und Sozialwissenschaftler. Er ist seit 2025 Professor für Recht der Sozialen Arbeit an der Frankfurt University of Applied Sciences.
Maximilian Pichl studierte von 2008 bis 2014 Rechtswissenschaft und Politikwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Anschließend arbeitete er als rechtspolitischer Referent für Pro Asyl. 2021 promovierte er mit einer Arbeit zu Rechtskämpfen zum Doktor der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie mit einer Arbeit zu den parlamentarischen Untersuchungsausschüssen zur NSU-Mordserie zum Doktor der Rechtswissenschaften. Im Oktober 2021 besetzte er eine Vertretungsprofessur für Politische Theorie an der Universität Kassel. 2023 wechselte er auf eine Professur an die Hochschule Rhein-Main. Schwerpunkte von Pichls Forschung sind kritische Rechtstheorie, Flüchtlings- und Migrationsrecht sowie Polizeirecht. Pichl ist Redaktionsmitglied im Report Recht gegen Rechts sowie aktiv im Netzwerk Migrationsrecht. Seit 2024 ist er Vorsitzender der Vereinigung Demokratischer Juristinnen und Juristen.
Seit Oktober 2025 hat der die Professur für Recht der Sozialen Arbeit: Demokratie, Partizipation, Rechtsstaatlichkeit an der Frankfurt University of Applied Sciences inne.
2023 und 2024 wurde mehrfach seine Expertise zur Asylpolitik und der geplanten GEAS-Reform gesucht, und er trat als Experte in Nachrichtensendungen auf.
Für seine Dissertationen wurden ihm der Antonio-Gramsci-Dissertationspreis für kritische Forschung in der Migrationsgesellschaft sowie der Walter-Kolb-Preis und dem Werner-Pünder-Preis verliehen.
| Personendaten | |
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| NAME | Pichl, Maximilian |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Politikwissenschaftler und Hochschullehrer |
| GEBURTSDATUM | 1987 |
| GEBURTSORT | Bad Kreuznach |