
McKenzie Wark (* 1961 in Newcastle) ist eine in Australien geborene Autorin, Theoretikerin sowie Professorin für Medien- und Kulturwissenschaften am Eugene Lang College der New School for Social Research in New York City.
McKenzie Wark schloss ihren Bachelor 1985 an der Macquarie University ab und erlangte 1990 einen Masterabschluss an der University of Technology in Sydney. 1998 promovierte sie in „Communications“ an der australischen Murdoch University.
Seit 2000 lebt Wark in den USA und lehrt seit 2003 als Professorin für Medien- und Kulturwissenschaft am Eugene Lang College der New School for Social Research.
Im Jahr 2018 outete sich Wark als Transfrau und verwendete für sich zunächst geschlechtsneutrale Pronomen (they/them), ab 2019 jedoch weibliche Pronomen (she/her).
Zusammen mit den Medientheoretikern Alexander R. Galloway und Eugene Thacker veröffentlichte sie 2013 Excommunication: Three Inquiries in Media and Mediation. In den drei Essays entwickeln Wark, Galloway und Thacker ein Verständnis von Medien und Vermittlung, das die Unmöglichkeit oder Verhinderung von Kommunikation selbst als integralen Teil von Kommunikation sieht und die Wirkmächtigkeit von Medientheorie infragestellte.
In dem 2020 erschienenen Buch Reverse Cowgirl beschreibt Wark die Geschichte ihrer sexuellen und sozialen Identitäten. Das Buch wurde auch als „Autoethnographie des Selbst“ beschrieben.
Wark war zudem mehrfach Beitragende auf der transmediale und hielt 2017 eine Anthropocene Lecture am Haus der Kulturen der Welt in Berlin.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Wark, McKenzie |
| KURZBESCHREIBUNG | australische Autorin, Theoretikerin sowie Medien- und Kulturwissenschaftlerin |
| GEBURTSDATUM | 1961 |
| GEBURTSORT | Newcastle |