| Mediosetiger microcephala | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Mediosetiger | ||||||||||||
| Barraclough, 1983 | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Art | ||||||||||||
| Mediosetiger microcephala | ||||||||||||
| Barraclough, 1983 |
Mediosetiger microcephala ist ein Zweiflügler aus der Familie der Raupenfliegen (Tachinidae). Die Art wurde 1983 von dem südafrikanischen Entomologen David Barraclough erstbeschrieben und der neu eingeführten Gattung Mediosetiger zugeordnet. Das lateinische Art-Epitheton microcephala bedeutet „kleinköpfig“. Der Gattungsname setzt sich zusammen aus medio für „Mitte“ und setiger für „Borsten tragend“.
Die monotypische Gattung Mediosetiger wird der Tribus Ormiini innerhalb der Unterfamilie Tachininae zugeordnet.
Es handelt sich um etwa 6 mm lange beborstete Fliegen. Die Gattung bzw. die Art unterscheiden sich von den beiden anderen afrotropischen Gattungen der Tribus Ormiini durch folgende Merkmalskombination. Ocellen sind vorhanden. Die Parafazialien sind schmaler als sowohl die Epistomal- als auch die Fazialleisten, verbreitern sich jedoch zu ihren oberen Enden hin und sind direkt unter der Lunula etwa so breit wie die beiden letztgenannten Bereiche Auf Höhe der Lunula sind die Parafrontalien weniger als halb so breit wie der Interfrontalbereich. Der Kopf ist dichoptisch. Die Mundhöhle und die Mundwerkzeuge sind reduziert. Der Prosternalbereich ist aufgebläht. Das Propleuron ist unbehaart. Die Borstenanordnung ist wie folgt: 3–4 deutliche Hypopleuralborsten, 1 + 1 Acrostichalborsten, 1 Supraalarborste (sa). Flügelzelle R5 ist geschlossen und deren Stiel ist länger als r-m. Der Knick der Flügelader M ist sanft gebogen. Die Basaladern, R1, r-m, m-cu und M1 sind dunkelbraun getrübt. Diskalborsten befinden sich an den Hinterrändern von T3–T5.
Mediosetiger microcephala kommt in Südafrika vor. Der Fundort des Typusexemplars befindet sich in den Drakensbergen in Natal.
Mediosetiger microcephala ist ein Endoparasitoid. Wirte sind offenbar noch nicht bekannt.