Merl Saunders (eigentlich Merl Washington, * 14. Februar 1934 in San Mateo, Kalifornien; † 24. Oktober 2008 in San Francisco) war ein US-amerikanischer Organist.
Er wuchs in San Francisco in unmittelbarer Nähe des Haight-/Ashbury-Viertels auf. Seine musikalischen Wurzeln liegen im Jazz und Rock. Er arbeitete mit Harry Belafonte, Lionel Hampton, Miles Davis, B. B. King, Paul Butterfield, Mike Bloomfield, Papa John Creach, Bonnie Raitt und Jerry García zusammen. Mit Letztgenanntem verband ihn eine langjährige Freundschaft, aus der seit 1969 diverse Veröffentlichungen entsprangen. Auf dem 1973 erschienenen Album Fire Up spielten neben Garcia auch der frühere Creedence-Gitarrist Tom Fogerty sowie abwechselnd die Rhythmusgruppen John Kahn und Bill Vitt beziehungsweise Chuck Rainey und Bill Kreutzmann. Bernd Gockel empfahl die Platte in der Zeitschrift Sounds allen Freunden „relaxter, improvisierter Rockmusik“. Trotz seiner engen Verbundenheit zu Grateful Dead trat er lediglich dreimal mit der Band zusammen auf. Seit Ende der 1980er Jahre engagierte Saunders sich verstärkt umweltpolitisch.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Saunders, Merl |
| ALTERNATIVNAMEN | Saunders, Merle (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Organist |
| GEBURTSDATUM | 14. Februar 1934 |
| GEBURTSORT | San Mateo, Kalifornien |
| STERBEDATUM | 24. Oktober 2008 |
| STERBEORT | San Francisco |