Meta Merz (* 14. April 1965 als Christina-Maria Haidegger in Salzburg; † 9. September 1989 ebenda) war eine österreichische Schriftstellerin und Konzeptkünstlerin.
Meta Merz war die Tochter von Eberhard und Christine Haidegger. Sie studierte Germanistik, Anglistik, Kunstgeschichte und Philosophie. In ihrer Selbstdarstellung schrieb sie 1986, sie sei „seriously addicted to poetry“. 1987 begann sie, Musik, Tanz und Bild zu multimedialer Konzeptkunst zu vereinen. Der Literaturkritiker Anton Thuswaldner urteilte in seinem Nachwort zu erotik der distanz: „Andere beginnen im Alter von vierundzwanzig ihre schriftstellerische Identität zu suchen, von Meta Merz liegt schon ein Lebenswerk vor.“
An österreichische Autorinnen, die nach dem 14. April 1965 geboren sind, wird der Meta-Merz-Preis vergeben. Die bisherigen Preisträgerinnen waren 1995 Kathrin Röggla, 1999 Bettina Balàka und Angelika Reitzer sowie, nach einer langen Unterbrechung, 2018 Mercedes Spannagel.
Der Nachlass von Meta Merz wird seit 2024 im Literaturarchiv Salzburg aufbewahrt und erschlossen.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Merz, Meta |
| ALTERNATIVNAMEN | Haidegger, Christina-Maria (Geburtsname) |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichische Schriftstellerin |
| GEBURTSDATUM | 14. April 1965 |
| GEBURTSORT | Salzburg |
| STERBEDATUM | 9. September 1989 |
| STERBEORT | Salzburg |