| Metalizer | ||
| Entwickler | Greenwood Entertainment | |
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| Publisher | Greenwood Entertainment Art Department | |
| Veröffentlichung | 1998 | |
| Plattform | MS-DOS | |
| Genre | Echtzeit-Strategiespiel | |
| Thematik | Mechs | |
| Spielmodus | Einzelspieler | |
| Steuerung | Maus und Tastatur | |
| Medium | CD-ROM | |
| Sprache | Deutsch | |
| Altersfreigabe |
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Metalizer ist ein Echtzeit-Strategiespiel der deutschen Firma Greenwood Entertainment, das 1998 erschien. Das Science-Fiction-Computerspiel dreht sich um den Kampf mit Mechs.
Der Spieler schlüpft in die Rolle von Val Gordon. Zu Beginn lebt der Protagonist in einem kleinen Ort auf dem Mond Tress, wo ein Stahlgigant als Gottheit M*Tala angebetet wird. Langsam hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass es sich bei dem Ding um einen antiken Kampfroboter handelt. Diese werden Metalizer genannt. Als das Dorf jedoch von zwei anderen Kampfkolossen angegriffen wird, übernimmt Val Gordon die Kontrolle über den Metalizer und zerstört einen der beiden Angreifer, während der andere namens Kulkos flieht. Die Priester des Maschinenkults eröffnen dem Protagonisten, dass er durch ein Dimensionstor treten muss. Dieses führt ihn nach Djelassa, wo das Militärregime Hermizität die Kontrolle hat und Gladiatorenkämpfe zwischen Metalizern veranstaltet. Der Spieler muss sich an die Spitze der Rangliste kämpfen, um anschließend mit Missionen auf dem Planeten betraut zu werden. Hat er diese erledigt, kehrt er nach Tress zurück, um den Widersacher Kulkos zu stellen.
Bei Metalizer handelt es sich um ein Strategiespiel mit Elementen von Wirtschaftssimulationen und Rollenspielen. Das Spiel umfasst neben der Kampagne 30 Einzelmissionen. Es stehen 20 Robotertypen und 50 Piloten zur Verfügung, von denen bis zu vier Einheiten in den Missionen befehligt werden können. Zwischen den Missionen können die Mechs repariert und aufgerüstet werden. Die Missionen finden aus der Vogelperspektive in pausierbarer Echtzeit auf einer dreifach zoombaren Hexfeld-Karte statt. Die Umgebung besteht dabei entweder aus Eis, Wald oder Stein. Die Handlung wird über Zwischensequenzen vorangetrieben.
Für Konzept und Game Design zeichneten Carsten und Frank Schröder verantwortlich. Zudem waren die vier Piranha-Bytes-Gründer und Gothic-Entwickler Tom Putzki, Alexander Brüggemann, Stefan Nyul und Michael Hoge an der Entwicklung beteiligt. Das Bochumer Entwicklerstudio Greenwood Entertainment, bei dem sie arbeiteten, entwickelte zuvor vor allem Wirtschaftssimulationen, hatte aber durch Investitionen die Mittel erlangt, grafisch aufwändigere Actionspiele zu entwickeln. So entstand neben dem an BattleTech angelehnten Science-Fiction-Spiel Metalizer auch D.O.G: Fight For Your Life. Metalizer hatte zwar nicht die offizielle BattleTech-Lizenz, nutzte aber das Originalregelwerk. Für Zwischensequenzen wurden Videos mit echten Schauspielern gedreht. Veröffentlicht wurde Metalizer im Mai 1998.
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Die deutschsprachige PC-Spielezeitschrift GameStar kritisierte, dass die Grafik durchschnittlich sei und es dem Spiel an Neuerungen fehle. PC Games beschrieb die Missionen als ordentlich und die Atmosphäre als gediegen. Mängel wurden bei Grafik, Sound, Sprachausgabe und Zwischensequenzen gesehen. Der Tester von Power Play zog das Fazit, dass das Spiel wahrscheinlich gerade durch den simplen Aufbau Spaß mache. Er lobte den Umfang der Karriere. Bei PC Action wurden Atmosphäre und Handlung gelobt. Kritik gab es für die lange dauernden Missionen, bei denen man zwischendurch nicht speichern könne.
„Guter Ansatz, aber mit ein paar Designschwächen“
Im PC-Player-Fazit wurde der Spielverlauf als zähflüssig bezeichnet. Positiv gewertet wurde der große Umfang mit Kampagne, 30 Einzelmissionen und vielen Spielelementen. Für den Tester von PC Joker fehlte es dem Spiel etwas an Abwechslung. Bei Metalizer handle es sich um eine solide Mischung aus Runden- und Echtzeittaktik. Das österreichische Magazin Game Express fand zwar die Grafik nicht überzeugend und bemerkte einen Mangel an Innovation, lobte aber die Steuerung als leicht zu erlernen und deshalb für Einsteiger geeignet.