Metanie

Metanie (altgriechisch μετάνοια metánoia ‚Sinnesänderung, Reue, Buße‘) bezeichnet eine Gebetshaltung in der Tradition der orthodoxen Kirchen. Vollzogen wird eine Metanie üblicherweise bei der Rezitation des Jesusgebets.

Es gibt zwei Arten von Metanien.

Ähnliche Formen der Niederwerfung sind auch in der römisch-katholischen Kirche gebräuchlich. Die Prostratio ist in verschiedenen Liturgien, etwa der Karfreitagsliturgie, dem Empfang des Weihesakraments, dem Ablegen der Profess oder dem Empfang der Jungfrauenweihe üblich. Verschiedene Ordensriten kennen unterschiedliche Formen der Venia, die Zisterzienser pflegen zusätzlich eine Verneigung ähnlich der kleinen Metanie.

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. ↑ Michael Kunzler: „Wir haben das wahre Licht gesehen.“ Einführung in Geist und Gestalt der byzantinischen Liturgie. Trier 1991, S. 68.