Meth-Mund

Vermutlicher Meth-Mund

Als Meth-Mund (engl. Meth mouth) wird umgangssprachlich ein fortgeschrittenes Stadium von Zahnkaries, resultierend aus dem Konsum der Droge Methamphetamin („Crystal Meth“), bezeichnet. Ähnliche Folgen haben aber auch der starke (bzw. missbräuchliche) Konsum anderer Stimulanzien wie Amphetamine, Kokain oder Methylphenidat. Laut der American Dental Association ist ein Meth-Mund die Folge aus der Kombination mehrerer Symptome:

Zudem wird laut Pennsylvania Dental Association angenommen, dass einige Inhaltsstoffe der Droge den Zahn direkt angreifen und so beschädigen können. Jedoch wurden bereits Meth-Mund-Diagnosen nach Medikamentenmissbrauch von pharmazeutischem Methamphetamin gestellt. Wahrscheinlich ist aber, dass diese ebenfalls durch klassische Symptome von Meth-Konsum ausgelöst werden.

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ L. J. Schep, R. J. Slaughter, D. M. Beasley: The clinical toxicology of metamfetamine. In: Clinical Toxicology. Band 48, Nr. 7, August 2010, ISSN 1556-3650, S. 675–694, doi:10.3109/15563650.2010.516752, PMID 20849327.
  2. ↑ Methamphetamine Use (Meth Mouth). (Memento des Originals vom 8. April 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. American Dental Association, abgerufen am 7. Juli 2014.
  3. ↑ Caries Associated with Methamphetamine Abuse. In: PubMed. PMID 12271905.
  4. ↑ The Truth About Meth: A Devastating and Addictive Drug. Pennsylvania Dental Association in PR Newswire, abgerufen am 7. April 2014.
  5. ↑ Criminal Justice, Meth-Mouth (Memento vom 28. September 2011 im Internet Archive) im Webarchiv.