Michael Bitz (* 11. Februar 1943 in Berlin) ist ein deutscher Wirtschaftswissenschaftler und ehemaliger Professor für Betriebswirtschaftslehre und Bank- und Finanzwirtschaft an der Fernuniversität Hagen. Dort wurde er am 28. Februar 2011 emeritiert.
Michael Bitz, Sohn von Erika Bitz, geborener Gundlach, und des Verbandsgeschäftsführers Alois Bitz, studierte nach dem Abitur von 1962 bis 1968 Betriebswirtschaftslehre und Mathematik an der Philipps-Universität Marburg, an der Freien Universität Berlin und an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken. Er schloss das Studium als Diplom-Kaufmann ab.
Er wurde 1970 mit der Dissertation Pläne und Maßnahmen zur Vermögensbildung zum Dr. rer. oec. promoviert und habilitierte sich 1975 über Die Strukturierung ökonomischer Entscheidungsmodelle, jeweils bei Wolfgang Stützel an der Universität des Saarlandes.
Von 1968 bis 1976 war Bitz an der Universität in Saarbrücken tätig, ab 1972 als Assistenzprofessor. 1973 erhielt er dem Fachpreis zur Vermögensbildung. Von 1976 bis 2011 war er ordentlicher Professor für Betriebswirtschaftslehre bzw. Bank- und Finanzwirtschaft an der Fernuniversität in Hagen. Er lehnte zwischenzeitlich etliche Rufe u. a. an die Universität Hohenheim, die Universität Gießen, die Universität Erlangen-Nürnberg und die Universität Köln ab.
Er ist durch zahlreiche Publikationen zur allgemeinen Betriebswirtschaftslehre, Finanzierung, Investition und Entscheidungstheorie bekannt.
In der Forschung beschäftigt er sich mit nutzentheoretischen Problemen der Entscheidungen bei Unsicherheit, mit Fragen des Gläubiger- und Anlegerschutzes, sowie Fragen der Eigenkapitalausstattung, insbesondere bei Kreditinstituten.
Michael Bitz ist evangelisch und heiratete 1972 Ulrike Dörken. Aus der Ehe gingen die Kinder Christoph und Anne Catharine hervor.
| Personendaten | |
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| NAME | Bitz, Michael |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Wirtschaftswissenschaftler und Hochschullehrer |
| GEBURTSDATUM | 11. Februar 1943 |
| GEBURTSORT | Berlin |