Michael Dellwing (* 1977) ist ein deutscher Soziologe. Er ist Privatdozent an der Universität Kassel. Im Zentrum seiner Publikationen steht die interaktionistische Soziologie.
Dellwing legte 2000 die Zwischenprüfung in Amerikanistik an der Universität Frankfurt ab und wechselte dann in die Vereinigten Staaten. Dort erwarb er 2003 das Bachelor-Examen an der Georgia Southern University und kehrte nach Deutschland zurück. 2005 bestand er das Master-Examen an der Universität Kassel. Ebenfalls in Kassel wurde er 2009 im Fach Soziologie promoviert, Doktorvater war Heinz Bude. 2016 folgte die Habilitation mit einer Arbeit über Fernsehserien. Von 2005 bis 2007 war Dellwing Lehrbeauftragter an der Universität Kassel, von 2007 bis 2010 Lehrkraft für besondere Aufgaben am Lehrstuhl Makrosoziologie und seit seiner Promotion wissenschaftlicher Assistent am selben Lehrstuhl. Zudem ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Methodenzentrum der Universität Lüneburg.
Dellwig ist Mitglied der Society for the Study of Symbolic Interaction, der International Pragmatism Society und der Sektion „Soziale Probleme“ der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS). Er gab eine Sammlung von Schriften Herbert Blumers und Außenseiter. Zur Soziologie abweichenden Verhaltens von Howard S. Becker heraus.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Dellwing, Michael |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Soziologe |
| GEBURTSDATUM | 1977 |