Michael Flemisch (* 3. Februar 1873 in Echenbrunn; † 19. August 1954 in Gräfelfing) war ein deutscher Gymnasiallehrer und Mitglied der bayerischen Kammer der Abgeordneten.
Michael Flemisch wurde als Sohn des Anton Flemisch (* 1845) und dessen Ehefrau Margaretha geb. Heichele (* 1846) geboren und absolvierte nach dem Abitur ein Studium der Philologie, das er mit der Promotion zum Dr. phil abschloss. Am Königlichen Progymnasium in Lohr am Main war er zunächst als Gymnasialassistent eingesetzt und machte dort eine text-, sprachliche und quellenkritische Untersuchung unter dem Titel Die erhaltenen Fragmente des Granius Licinianus. Bevor er zum Gymnasium München wechselte und dort Oberstudiendirektor wurde, war er am Ignaz-Günther-Gymnasium Rosenheim Lehrer. Flemisch verfasste mehrere Fachbücher, u. a. das Lateinische Übungsbuch des humanistischen Gymnasiums und des Realgymnasiums, 2. Klasse
1905 erhielt er als Mitglied der Zentrumspartei ein Mandat für die Kammer der Abgeordneten, die neben der Kammer der Reichsräte der Krone Bayerns den Bayerischen Landtag bildete. Er wurde gewählt im Wahlkreis Günzburg. Am 24. Mai 1911 trat er mit seiner Austrittserklärung von seinem Amt als Abgeordneter zurück.
Sein Nachfolger wurde Theodor Dirr.
Michael Flemisch in der Parlamentsdatenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte in der Bavariathek.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Flemisch, Michael |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Oberstudiendirektor, Mitglied des Bayerischen Landtags (Zentrumspartei) |
| GEBURTSDATUM | 3. Februar 1873 |
| GEBURTSORT | Echenbrunn |
| STERBEDATUM | 19. August 1954 |
| STERBEORT | Gräfelfing |