Michael Keul (* 1961 in Bad Kissingen) ist ein deutscher Jazz-Schlagzeuger.
Michael Keul studierte Schlagzeug bei Billy Brooks an der Swiss Jazz School in Bern. Seit 1988 arbeitet er als freiberuflicher Musiker in München, unterbrochen durch mehrere Studienaufenthalte in New York und New Orleans, USA.
Keul spielte seit 1985 mit Chet Baker, Clark Terry, Woody Shaw, James Moody, Red Holloway, Scott Hamilton, Sal Nistico, Conte Candoli, Houston Person, Charlie Mariano, Dusko Goykovich und Joe Haider. Von 1991 bis 2006 war er festes Mitglied der Al Porcino Big Band. 1996 hatte er einen Auftritt beim New Orleans Jazz & Heritage Festival.
Ab 1996 spielte Keul im Quintett des Bremer Posaunisten Ed Kröger sowie seit 2001 mit Claus Koch and the Boperators und seit 2005 mit den „Munich Swing Stars“ um Joe Kienemann. 1999 ging er mit dem Ensemble „Bach Blech & Blues“ im Auftrag des Goethe-Instituts auf Konzertreise nach Indonesien. Im Jahr 2000 nahm er am „International Jazz Festival at Sea“ in der Band von Trompeter Clark Terry teil. 2002 war er mit Johannes Herrlichs Trombonefire beim internationalen Jazzfestival „Jazz aux Oudayas“ in Rabat, Marokko. Seit 2009 war er vor allem in den Bands von Dusko Goykovich und in seinem Quintett Superfocus mit Scott Hamilton zu hören. Sein musikalisches Schaffen ist auf ca. 50 CDs dokumentiert.
Mit seinem „Samerberger Jazz Ensemble“ realisiert Keul regelmäßig Projekte zu verschiedenen Aspekten des Jazz. Über 70 Themenkonzerte gab er mit dieser Formation im Jazzclub Le Pirate Rosenheim. Ferner leitet er die Teacher‘s Groove Big Band im Chiemgau und ist seit 2010 musikalischer Leiter des „Jazz & Wine Summer“ in Poysdorf.
Keul ist weiterhin seit 2010 Dozent an der Hochschule für Musik und Theater München für Schlagzeug und Jazzgeschichte und seit 2004 Schlagzeuglehrer an der Musikschule Grassau.
| Personendaten | |
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| NAME | Keul, Michael |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Jazz-Schlagzeuger |
| GEBURTSDATUM | 1961 |
| GEBURTSORT | Bad Kissingen |