Michael Prinz (* 25. Juli 1952 in Werne; † 18. November 2016 in Münster) war ein deutscher Historiker.
Prinz studierte 1973 bis 1977 Geschichte, Romanistik und Sozialwissenschaften an den Universitäten Münster und Bielefeld. Nach dem ersten Staatsexamen war er 1977/78 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Nordrhein-Westfälischen Hauptstaatsarchiv Düsseldorf tätig. 1983 wurde er an der Universität Bielefeld (bei Jürgen Kocka) mit einer Arbeit über die Angestellten während der NS-Zeit promoviert, anschließend war er 1984 bis 1989 als Hochschulassistent an der Universität Bielefeld tätig. 1990 wurde er Referent für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte am heutigen LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte. 1993 habilitierte er sich in Bielefeld mit einer Arbeit über Konsumvereine in Deutschland und England vor dem Ersten Weltkrieg. Gastprofessuren nahm Prinz 1987 an der Universidade de São Paulo (USP), 1997 an der Freien Universität Berlin, 1999/2000 an der Universität München (LMU) und 2002 an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) wahr.
Prinz’ Forschungsschwerpunkte lagen in der deutschen Sozial- und Wirtschaftsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Prinz, Michael |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Historiker |
| GEBURTSDATUM | 25. Juli 1952 |
| GEBURTSORT | Werne |
| STERBEDATUM | 18. November 2016 |
| STERBEORT | Münster |