Seit 1679 schuf Scharbe Altargemälde und bemalte Kanzeln, hölzerne Taufsteine, einen Taufengel und Emporen in verschiedenen Kirchen der Niederlausitz. 1723 starb er in Lübben, ein aufwändig gestalteter Grabstein befand sich auf dem dortigen Kirchhof.
1680 Alte Kirche Straupitz, Altargemälde und Taufstein, heute in Dorfkirche Friedersdorf als Leihgabe
1692 Dorfkirche Welsickendorf: Ein Kirchenführer des Kirchenkreises Zossen-Fläming weist darauf hin, dass es sich um das erste Werk Jägers handelt, bei dem die ursprünglich in der klassischen Abfolge vorhandene Auferstehungsszene durch die Grablegung ersetzt wurde.
1695 Kirche Werben, Altargemälde und Taufengel, 1945 abgebrannt
Johann Friedrich Scharbe, 1727 Hofmaler in Dresden
Johann Michael Scharbe, 1728 Maler in Dresden
Michael Friedrich Scharbe, 1740 Hofmaler in Dresden
Literatur
Rudolf Bönisch: Evangelistenbilder am Chorgestühl in St. Marien Salzwedel. In: 86. Jahresbericht des Altmärkischen Vereins für vaterländische Geschichte zu Salzwedel. Salzwedel 2016. S. 93–121, hier S. 102 PDF
Einzelnachweise
↑Johann Bernoulli: Sammlung kurzer Reisebeschreibungen. Berlin 1781. S. 212; der Vorname ist auf dem Grabstein nicht aufgeschrieben, es kann aber auf Grund der Gestaltung nur Michael Scharbe gewesen sein.
↑Evangelischer Kirchenkreis Zossen-Fläming Synodaler Ausschuss Öffentlichkeitsarbeit (Hrsg.): Zwischen Himmel und Erde – Gottes Häuser im Kirchenkreis Zossen-Fläming, Laserline GmbH, Berlin, S. 180, 2019
↑Werner Ziems: Taufengel in der Niederlausitz. In: Annegret Gehrmann, Dirk Schumann (Hrsg.): Dorfkirchen in der Niederlausitz. Lukas Verlag, Berlin 2011. S. 341–358, hier S. 342f.
↑Rudolf Bönisch: Die Evangelistenbilder am Chorgestühl in St. Marien Salzwedel. In: 86. Jahresbericht des Altmärkischen Vereins für vaterländische Geschichte zu Salzwedel. Salzwedel 2016. S. 93–121, hier S. 102 PDF
↑Allgemeines Künstlerlexikon. Zweyter Theil. Zürich 1810. S. 1471