Michael Schratz

Michael Schratz (2007)

Michael Schratz (* 25. Jänner 1952 in Graz) ist ein österreichischer Erziehungswissenschaftler, Schulpädagoge und Professor an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck.

Lebenslauf

Nach dem Studium der Anglistik/Amerikanistik und Leibeserziehung für das Lehramt an Gymnasien (1976) sowie Hauptschulen (1979) erwarb Schratz das Doktorat in Erziehungswissenschaften und Psychologie (1979). Als Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Erziehungswissenschaft der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck habilitierte er sich (Allgemeine und Spezielle Didaktik) 1984. Nach längeren Auslandsaufenthalten (Bristol/GB, Hannover/D, San Diego/USA, Geelong/AUS) und Gastprofessuren (Klagenfurt, Schlaining) wurde er zum Universitätsprofessor für Schulpädagogik am Institut für Lehrer/innenbildung und Schulforschung der Universität Innsbruck berufen. Das Institut leitete er, bis er 2008 zum Dekan der Fakultät für Bildungswissenschaften ernannt wurde. Seine Forschungsgebiete sind Schul- und Lernforschung, vor allem Konzeptionen zur Professionalisierung von Führungspersonen im Bildungsbereich und zur Entwicklung von Schule und Unterricht. Er befasst sich mit der Qualitätsentwicklung von Bildungssystemen sowie der Reform von Lehrer/innenbildung. Ein Schwerpunkt seiner Forschungsinteresses liegt in der „lernseitigen“ Orientierung von Unterricht (Leadership for Learning). Schratz ist Gründungsmitherausgeber mehrerer Fachzeitschriften (Journal für Schulentwicklung, Lernende Schule, Journal für LehrerInnenbildung). Im Jahr 2011 wurde ihm der Titel Professor honoris causa von der Universität Bukarest verliehen.

Arbeitsschwerpunkte / Projekte

Auszeichnungen

Veröffentlichungen (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. ↑ Curriculum Vitae (PDF-Datei; 16 kB) Zugriff am 31. Juli 2011
  2. ↑ Honorarprofessur für Michael Schratz, Universität Innsbruck, 10. Jänner 2012, abgerufen am 24. April 2012
  3. ↑ Wiener Zeitung: Personalnachrichten. Artikel vom 18. Oktober 2017, abgerufen am 25. Oktober 2018.