Michael Sokoloff

Michael Sokoloff (hebräisch מיכאל סוקולוף) ist ein israelischer Semitist.

Leben

Michael Sokoloff lehrte bis zu seiner Emeritierung als Professor für Hebräisch und semitische Sprachen an der Bar-Ilan-Universität in Ramat Gan bei Tel Aviv.

Sein Forschungsgebiet sind die aramäischen Sprachen, zu denen er zahlreiche Veröffentlichungen, Textausgaben und Lexika vorlegte. 2009 publizierte er eine überarbeitete und ergänzte Fassung von Carl Brockelmanns Lexicon Syriacum von 1928.

Als er beschloss, das Lexicon Syriacum zu bearbeiten, fand er heraus, dass sich von den 800 dort referenzierten Quellen in Israel nur 200 bis 300 aufzutreiben waren. Daher reiste er zu Forschungszwecken als Gastwissenschaftler an die Catholic University of America in Washington D.C., wo die benötigten Texte zur Verfügung standen. Seine Arbeit wurde von der Israel’s Basic Research Foundation unterstützt.

Michael Sokoloff nimmt an, dass Teile der Evangelien ursprünglich in Aramäisch geschrieben wurden, obwohl nur griechische Schriftzeugnisse überliefert worden sind.

Veröffentlichungen (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. ↑ A Syriac Lexicon By Michael Sokoloff (Memento des Originals vom 20. April 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. auf gorgiaspress.com.
  2. ↑ Richard Wilkinson: Why Scholars Come to CUA: Four Foreign Professors Seek World-Class Resources. In: Inside CUA: “His work on the dictionary is funded by a three-year grant from Israel’s Basic Research Foundation, an entity that Sokoloff calls the National Endowment for the Humanities of Israel.”
  3. ↑ Michael Sokoloff auf zoominfo.com: “Michael Sokoloff, a professor of Hebrew and Semitic languages at Bar-Ilan University near Tel Aviv, said it is believed that parts of the Gospels were originally written in Aramaic, but only Greek writings have been found.”