Michael Tillmann

Michael Tillmann (* 1969 in Gelsenkirchen) ist ein deutscher Schriftsteller, dessen Schwerpunkt im Bereich der Horrorliteratur liegt.

Leben

Geboren wurde Michael Tillmann im Sommer der Liebe 1969 in der ehemaligen Bergbaustadt Gelsenkirchen als Sohn eines Stahlarbeiters, Enkel eines Bergmanns. Nach einer Ausbildung zum Elektroinstallateur absolvierte er die Abendschule. Neben Arbeit/Schule verpflichtete er sich für acht Jahre im Katastrophenschutz bei den Johannitern.

Es folgten Studien zur Ökologie und Chemie an der Universität Essen, welche er als Dipl.-Umweltwissenschaftler abschloss. Tillmann ist es wichtig, dass man die Ökologie als Naturwissenschaft von der Ökologie als politisches Schlagwort unterscheidet. Heute arbeitet er als Qualitätsmanager (zeitweise auch als Umwelt- und Energiemanager) im Bereich Lebens- und Futtermittel.

Er lebt mit seiner Lebensgefährtin und seinen drei Kindern in Köln.

Arbeit

In Tillmanns Werken findet sich Science Fiction sowie Erzählungen, die sich ganz allgemein der Phantastik zurechnen lassen. Seine Kurzgeschichte Das Himmelreich der Autisten war 2012 für den Vincent Preis nominiert. Er hat circa achtzig Erzählungen in einschlägigen Phantastik-/Fantasy- und Science-Fiction-Publikationen wie z. B. EXODUS, ZWIELICHT, DAEDALOS, phantastisch! oder GOBLIN PRESS veröffentlicht, aber auch Social Beat Stories in Obdachlosenmagazinen und Jugendgeschichten bei BELTZ/GULLIVER. Satiren finden sich u. a. in EULENSPIEGEL und beim LESEWUTH-Verlag.

Bibliografie

Bücher (Auswahl)

Kurzgeschichten (Auszug)

Kontroversen

Tillmanns Fiction weicht oft vom Eskapismus üblicher Phantastik-Texte ab, sie behandelt auch soziale und politische Themen (z. B. Umgang mit psychischkranken Straftätern, gesellschaftliche Verbote, Religion, Wokeness oder Corona-Maßnahmen), was immer wieder zu strittigen Diskursen führte.

Personendaten
NAME Tillmann, Michael
KURZBESCHREIBUNG deutscher Schriftsteller
GEBURTSDATUM 20. Jahrhundert