Michel Block (* 12. Juni 1937 in Antwerpen, Belgien; † 4. März 2003 in Bloomington, Vereinigte Staaten) war ein französischer Pianist und Musikpädagoge.
Block wurde 1937 in Antwerpen als Sohn französischer Eltern geboren, kam aber schon als Kind nach Mexiko, wo er den ersten Klavierunterricht hatte. Später ging er nach New York und studierte an der Juilliard School u. a. bei Beveridge Webster. 1960 nahm er am Internationalen Chopin-Wettbewerb teil. Arthur Rubinstein, der mit seiner Einstufung durch die Jury nicht einverstanden war, stiftete selbst einen Preis und verlieh ihn Block. 1962 war er Preisträger der Leventritt Competition.
In der Folgezeit hatte er weltweit Auftritte mit Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem New York Philharmonic Orchestra, dem Chicago Symphony Orchestra, dem London Philharmonic Orchestra und dem Concertgebouw-Orchester und unter der Leitung von Georg Solti, Carlo Maria Giulini, Riccardo Muti, Bernard Haitink und anderen. Ab 1978 unterrichtete er an der Indiana University Bloomington, wo u. a. Paul Barnes und Jean Louis Steuerman bei ihm studierten.
Von der Konzertbühne zog er sich zu dieser Zeit weitgehend zurück. Erst 1996 trat er nach fast fünfzehnjähriger Pause bei den Pro Piano New York Recital Series auf. Im Folgejahr beendete er auch seine Lehrtätigkeit. Bei Labels wie EMI, Pathe Marconi, Pro-Piano und Deutsche Grammophon nahm Block Werke von Isaac Albéniz (u. a. den kompletten Zyklus Iberia), Sergei Rachmaninow, Robert Schumann, Frédéric Chopin, Enrique Granados, Alexander Skrjabin und anderen auf.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Block, Michel |
| KURZBESCHREIBUNG | französischer Pianist und Musikpädagoge |
| GEBURTSDATUM | 12. Juni 1937 |
| GEBURTSORT | Antwerpen |
| STERBEDATUM | 4. März 2003 |
| STERBEORT | Bloomington (Indiana) |