Michel Demuth (geboren am 17. Juli 1939 in Lyon; gestorben am 29. September 2006 in Paris) war ein französischer Science-Fiction-Autor, -Herausgeber und Übersetzer.
Demuth veröffentlichte 1958 eine erste SF-Kurzgeschichte (Marginal II). In der Folge erschien ein Zyklus von Space-Opera-Erzählungen, die 1976 und 1979 in zwei Bänden als Les Galaxiales gesammelt erschienen. Außerhalb dieser Reihe veröffentlichte er über 50 Kurzgeschichten. Von seinen Arbeiten wurde nur die Erzählung Céphéide ins Deutsche übersetzt. Eine Reihe seiner Erzählungen erschien auch unter dem Pseudonym Jean-Michel Ferrer.
Demuth übersetzte englische Science-Fiction ins Französische, vor allem mehrere Bände des Dune-Zyklus von Frank Herbert und drei Bände der Dune-Fortsetzungen von Brian Herbert und Kevin J. Anderson, sowie Arthur C. Clarkes 2001 – Odyssee im Weltraum.
Er schrieb außerdem das Skript für zwei Comicalben des Zeichners Philippe Druillet.
Von 1970 bis 1977 war er Herausgeber des Science-Fiction-Magazins Galaxie, das in dem Verlag Éditions OPTA erschien. Von 1970 bis 1972 betreute er auch das im gleichen Verlag erscheinende Alfred Hitchcock magazine und gab von 1973 bis 1977 unter dem Titel Marginal eine Reihe von 15 SF-Anthologien heraus.
1977 wurde ihm für Les Galaxiales der Grand Prix de l’Imaginaire verliehen. 2007 erhielt er postum den Prix du Lundi.
| Personendaten | |
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| NAME | Demuth, Michel |
| ALTERNATIVNAMEN | Ferrer, Jean-Michel (Pseudonym) |
| KURZBESCHREIBUNG | französischer Science-Fiction-Autor, -Herausgeber und Übersetzer |
| GEBURTSDATUM | 17. Juli 1939 |
| GEBURTSORT | Lyon |
| STERBEDATUM | 29. September 2006 |
| STERBEORT | Paris |