Molloy startete sein Berufsleben 1958 als Kameraassistent bei der australischen Wochenschau Cinesound. Ab 1963 fotografierte er kurze und dokumentarische Filme. 1967 übersiedelte Molloy nach Großbritannien, wo er im darauf folgenden Jahr als einfacher Kameramann unter der Chefkamera von Nicolas Roeg bei dem Mick-Jagger-Film „Performance“ debütierte. Unter John Alcotts Anleitung wirkte Molloy auch an zwei bedeutenden Inszenierungen Stanley Kubricks, „Uhrwerk Orange“ und „Barry Lyndon“, mit. Wieder daheim in Australien, debütierte Mike Molloy 1975 als Chefkameramann von abendfüllenden Kinofilmen, kehrte aber immer wieder für einige Filme nach London zurück. Zu Molloys wichtigsten Arbeiten zählen „Der Todesschrei“, „Der Profi-Killer“ und „die kuriose Affen-Story“ „Link – Der Butler“. Gelegentlich hat Molloy auch in Hollywood und für das Fernsehen gearbeitet.
Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films. Die Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, Kostümbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts. Band 5: L – N. Rudolf Lettinger – Lloyd Nolan. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S. 509.
↑Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films. Die Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, Kostümbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts. Band 5: L – N. Rudolf Lettinger – Lloyd Nolan. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S. 509.