Mila/Marija

Film
Titel Mila/Marija
Produktionsland Österreich, Slowenien, Griechenland, Slowakei
Originalsprache Slowenisch, Englisch, Deutsch
Erscheinungsjahr 2026
Länge 110 Minuten
Produktions­unternehmen
Stab
Regie Andrina Mračnikar
Drehbuch Andrina Mračnikar
Produktion
Musik Tomasz Grom
Kamera Georg Weiss
Schnitt Karina Ressler
Besetzung

Mila/Marija, auch Mila / Marija, ist ein Spielfilm aus dem Jahr 2026 von Regisseurin und Drehbuchautorin Andrina Mračnikar mit Doroteja Nadrah, Oskar Haag, Marko Mandić und Edita Malovčić.

Handlung

Während des Zweiten Weltkriegs leben die 19-jährige Mila und ihre Familie als Angehörige der slowenischsprachigen Minderheit in einem Dorf in Kärnten.

Mila schließt sich gemeinsam mit ihrem Bruder Hanzi den Partisanen an, um im Schutz der Wälder bewaffneten Widerstand gegen die Nationalsozialisten zu leisten. Mit zwanzig Jahren wird Mila unter dem Decknamen Marija Kommandantin einer Partisanengruppe und trifft im Kampf für die Freiheit Entscheidungen über Leben und Tod.

Nach dem Krieg merkt sie, dass sich für sie wenig geändert hat und sie erneut vor der Entscheidung steht, sich unterzuordnen und anzupassen oder Widerstand zu leisten.

Produktion und Hintergrund

Die Dreharbeiten fanden ab dem 16. September 2025 in Kärnten und Slowenien statt. Drehort war unter anderem Bleiburg.

Der Film wurde von der österreichischen Amour Fou Filmproduktion, der slowenischen Vertigo Ljubiljana, der griechischen Indigo View und der slowakischen Sen Film produziert. Als Produzenten fungierten Alexander Dumreicher-Ivanceanu, Bady Minck, Danijel Hočevar, Katja Lenarčić und Joanna Davis.

Beteiligt waren der Österreichische Rundfunk und Radiotelevizija Slovenija. Unterstützt wurde die Produktion vom Österreichischen Filminstitut, ÖFI+, dem Greek Film Centre, der Carinthia Film Commission (der Filmförderung des Landes Kärnten), dem Filmfonds Wien, dem Slovak Audiovisual Fund und dem Slovenian Film Centre.

Die Kamera führte Georg Weiss, die Musik stammt von Tomasz Grom, die Montage verantwortete Karina Ressler und das Casting Alenka Krč und Martina Poel. Das Szenenbild gestaltete Miha Knific, das Kostümbild Nadja Bedjanič, den Ton Alijaž Lukan und Nora Czamler und das Maskenbild Michaela Payer und Regina Breitfellner. Als Dramaturgen und Script Consultants fungierten Barbara Albert und Jürgen Karasek. Die Kostüme stammen vom Kostümverleih Lambert Hofer.

Die Kärntner Drehbuchautorin und Regisseurin Andrina Mračnikar widmete sich zuvor mit ihrer dokumentarischen Trilogie Der Kärntner spricht Deutsch, Andri 1924–1944 und Verschwinden / Izginjanje den Kärntner Slowenen.

Veröffentlichung

Premiere war am 25. September 2026 beim Zurich Film Festival (ZFF) als einziger österreichischer Beitrag im Spielfilm-Wettbewerb.

Die Österreich-Premiere ist auf der Viennale 2026 vorgesehen. Der österreichische Kinostart ist für den 15. Jänner 2027 im Verleih der Polyfilm geplant.

Auszeichnungen

Zurich Film Festival 2026

Einzelnachweise

  1. 1 2 3 4 5 6 Mila/Marija. In: zff.com. Abgerufen am 9. September 2026.
  2. 1 2 3 4 Mila/Marija bei crew united, abgerufen am 9. September 2026.
  3. 1 2 3 4 5 6 Mila/Marija. In: filminstitut.at. Abgerufen am 9. September 2026.
  4. 1 2 3 Mila / Marija. In: polyfilm.at. 9. September 2026, abgerufen am 9. September 2026.
  5. ↑ „Mila / Marija“ feiert Drehstart. In: the-spot-mediafilm.com. 9. September 2026, abgerufen am 9. September 2026.
  6. ↑ Christina Zwander: Live-Casting für historischen Spielfilm „MILA/MARIJA“. In: meinbezirk.at. 11. September 2025, abgerufen am 9. September 2026.
  7. ↑ Mila/Marija: Film über Kärntner Widerstand. In: ORF.at. 28. September 2026, abgerufen am 29. September 2026.
  8. ↑ Maria Motter: Das Programm der Viennale ist da! In: ORF.at. 13. Oktober 2026, abgerufen am 14. Oktober 2026.
  9. ↑ Zurich Film Festival: Publikumspreis für „Mila/Marija“. In: ORF.at. 3. Oktober 2026, abgerufen am 4. Oktober 2026.