Miller & Maranta ist ein Schweizer Architekturbüro mit Sitz in Basel. Es wurde von den Architekten Quintus Miller und Paola Maranta gegründet. Die beiden kamen während des Architekturstudiums an der ETH Zürich im Entwurfsatelier von Professor Fabio Reinhart und Oberassistent Miroslav Šik mit der von Aldo Rossi geprägten Analogen Architektur in Berührung. Nach verschiedenen gemeinsamen Projekten ab 1989 kam es 1990 zur Gründung des heutigen Büros. Seit 2013 ist Jean-Luc von Aarburg Partner des Büros.

Quintus Miller (* 1961 in Aarau) erlangte 1987 sein Architekturdiplom an der ETH Zürich bei Fabio Reinhart und war zwischen 1990 und 1994 als Entwurfsassistent an der EPF Lausanne und der ETH Zürich tätig. Nach einer Gastprofessur an der EPF Lausanne von 2000 bis 2001 und der Accademia di Architettura der Università della Svizzera Italiana von 2007 bis 2008 war er bis 2010 Gastdozent an der ETH Zürich. Seit 2009 ist er ordentlicher Professor für Architektur an der Accademia di Architettura der Università della Svizzera italiana in Mendrisio. Quintus Miller war von 2004 bis 2008 Mitglied der Stadtbaukommission der Stadt Luzern. Er ist seit 2005 Mitglied der Denkmalpflegekommission der Stadt Zürich und seit 2011 des Denkmalrates des Kantons Basel-Stadt.
Paola Maranta (* 1959 in Chur) studierte Architektur an der EPF Lausanne und der ETH Zürich, wo sie ihr Studium 1986 abschloss. Nach der Absolvierung des Master of Business Administration Studiengangs am IMD Lausanne war sie von 1990 bis 1994 zuerst Unternehmensberaterin bei McKinsey & Company, 1994 folgte dann die Gründung des gemeinsamen Architekturbüros.
Im akademischen Bereich war Maranta 2000/01 als „Professeur invité“ an der EPF Lausanne tätig. Darüber hinaus war sie Gastprofessorin an der Accademia di Architettura der Università della Svizzera italiana (2007–2008) und Gastdozentin an der ETH Zürich (2008–2010). Beruflich engagierte sie sich auch in städtischen Kommissionen: Von 2001 bis 2005 war sie Mitglied der Stadtbildkommission Basel-Stadt, und in Riehen war sie von 2003 bis mindestens 2019 in der Ortsbildkommission tätig. Zudem war sie Jurymitglied beim Architektur- und Ingenieurpreis „Erdbebensicheres Bauen“ in den Jahren 2007 und 2010. Schließlich ist sie seit 2018 Mitglied des Fachhochschulrats der FHNW.
Jean-Luc von Aarburg (* 1975 in Liestal) studierte an der EPF Lausanne, der TU Delft und an der ETH Zürich Architektur, wo er das Studium 2001 mit dem Diplom abschloss. Seit 2001 ist er Mitarbeiter bei Miller & Maranta, ab 2007 als Mitglied der Geschäftsleitung und ab 2013 als Partner. Im Studienjahr 2009–2010 war er an der ETH Zürich Co-Dozent der Gastdozentur Miller & Maranta.