Die Ortsstelle befindet sich an einer Nebenstraße, die vom „Ortsdreieck“ Fewralskoje(Spullen), Wesnowo(Kussen), Schelannoje(Henskischken/Hensken) im Südwesten nach Saratowskoje(Groß Schorellen/Adlerswalde) im Nordosten führt. All diese Orte sind wenigstens vier Kilometer vom ehemaligen Mingstimmehlen/Mingen entfernt.
Geschichte
Die Gemeinde Mingstimmehlen auf einem Messtischblatt von 1937
Mingstimmehlen wurde um 1780 als königliches Bauerndorf bezeichnet. 1874 wurde die Landgemeinde Mingstimmehlen in den neu gebildeten AmtsbezirkSpullen im Kreis Pillkallen eingegliedert. 1938 wurde Mingstimmehlen in Mingen umbenannt.
1945 kam der Ort in Folge des Zweiten Weltkrieges mit dem nördlichen Ostpreußen zur Sowjetunion. Einen russischen Namen erhielt er nicht mehr. Laut dem 1976 erschienenen offiziellen russisch-deutschen Ortsverzeichnis wurde der Ort mit zu Kuprino(Meschkuppen/Bärenhöfen) gezählt. Laut Karte existierte der Ort zu diesem Zeitpunkt aber schon nicht mehr.
Einwohnerentwicklung
Jahr
Einwohner
1867
66
1871
112
1885
86
1905
68
1910
71
1933
69
1939
56
Schule
Als kleiner, aber zentraler Ort inmitten eines überwiegend mit Einzelhöfen besetzten Gebietes war Mingstimmehlen/Mingen auch mit einer Schule versehen.
12Die Gemeinden und Gutsbezirke des Preussischen Staates und ihre Bevölkerung, I. Die Provinz Preussen, Berlin 1874
↑Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, I. Provinz Ostpreußen, Berlin 1888
↑Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Heft 1, Provinz Ostpreußen, Berlin 1907
↑M. W. Ehrenreich:Landkreis Pillkallen.In:Gemeindeverzeichnis 1900.U. Schubert,archiviertvomOriginalam25.Oktober 2022;abgerufen am 22.Dezember 2025(Stand 1. Dezember 1910).
↑Amtliches Gemeindeverzeichnis für das Deutsche Reich, Teil I: Altreich und Land Österreich. Herausgegeben vom Statistischen Reichsamt, Vierte Auflage, 1939
↑Michael Rademacher:Landkreis Pillkallen.Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006.In:eirenicon.com.Abgerufen am 1.Januar 1900