| Film | |
| Titel | Ministranci |
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| Produktionsland | Polen |
| Originalsprache | Polnisch |
| Erscheinungsjahr | 2025 |
| Länge | 105 Minuten |
| Stab | |
| Regie | Piotr Domalewski |
| Drehbuch | Piotr Domalewski |
| Produktion | Leszek Bodzak, Aneta Cebula-Hickinbotham, Jaroslaw Jakubiec, Piotr Walter |
| Musik | Wojciech Urbanski |
| Kamera | Piotr Sobocinski jr. |
| Schnitt | Agnieszka Glińska |
| Besetzung | |
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Ministranci, polnisch für Die Ministranten, ist ein polnisches Filmdrama in der Regie von Piotr Domalewski (* 1983) aus dem Jahre 2025 über vier Jungen im Umfeld der römisch-katholischen Kirche im Polen der Gegenwart. Der vielfach preisgekrönte Film lief 2026 auf dem Berliner Filmfestival 21. Filmpolska für das deutsche Publikum.
Vier heranwachsende Jungen, noch vor dem Stimmbruch, sind Messdiener in der katholischen Kirche einer polnischen Stadt (Drehort: Nowy Dwór Mazowiecki) und entfalten einen engagierten und lebendigen Sinn für Gerechtigkeit. Nach der Geldsammlung für Bedürftige am Ende der Messe beobachten sie, wie der Gastprediger sich das Geld in die eigene Tasche steckt.
Empört über diese Ungerechtigkeit, greifen sie zur Selbsthilfe: Sie installieren vor dem Beichtstuhl eine versteckte Kamera, um die Bedürftigsten der Gemeinde herauszufinden, entwenden Geld aus der anschließenden Sammlung und verteilen es als Maskierte an die von ihnen Auserwählten. Als sie die Aktion zugunsten eines größeren Kreises wiederholen, fällt das Fehlen des Geldes auf, und es kommt zu Verhören, zunächst ohne Ergebnis. Filip, einer der Jungen, erpresst den Gastprediger mit dem Wissen um dessen Diebstahl, und die Untersuchung wird eingestellt. Da aber offensichtlich ist, dass der Junge in das Geschehen verwickelt ist, wird er als Ministrant entlassen.
Als Nächstes nehmen sich die Jungen die Personen mit Verfehlungen vor und erteilen jedem einen Denkzettel. Übrig bleibt nur der gewalttätige Vater des von den Jungen angehimmelten, etwas reiferen Mädchens Dominika: Weder sie noch ihre Mutter wagen, ihn anzuzeigen.
Als eine von den übrigen drei Ministranten angeführte Prozession beginnt, lässt Filip die Route von seinen Freunden zu Dominikas Haus umleiten. Dort provoziert er unterdessen Dominikas Vater, der auf ihn zustürmt und ihn vor den Augen der ganzen, gleichzeitig eintreffenden Gemeinde zusammenschlägt.
Tobiasz Wajda (* 2010), Darsteller der Hauptfigur des Filip, ist über seinen Vater mit dem polnischen Regisseur Andrzej Wajda verwandt. Die Darsteller der Jungen mit den Spitznamen Kurczak und Mały Kurczak (etwa: Spatz und Kleiner Spatz) sind in der Filmhandlung und ebenso im bürgerlichen Leben Brüder.
Die Premiere fand am 21. November 2025 statt.
(Quelle: )