| Minthoxia dasyops | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Minthoxia | ||||||||||||
| Mesnil, 1968 | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Art | ||||||||||||
| Minthoxia dasyops | ||||||||||||
| Mesnil, 1968 |
Minthoxia dasyops ist ein Zweiflügler aus der Familie der Raupenfliegen (Tachinidae). Die Art wurde 1968 von dem französischen Entomologen Louis Mesnil erstbeschrieben und der neu eingeführten Gattung Minthoxia zugeordnet.
Minthoxia ist monotypisch, das heißt, die Gattung besteht aus nur einer einzigen beschriebenen Art. Minthoxia wird der Tribus Minthoini innerhalb der Unterfamilie Tachininae zugeordnet.
Es handelt sich um etwa 6 mm lange Fliegen. Im Folgenden eine Merkmalsbeschreibung der Gattung nach Mesnil (1968). Die Gattung besitzt ein beiderseits bewimpertes Prosternum und dicht behaarte Augen. Die Stirn ist am Scheitel schmaler und misst 2/3 der Breite des dritten Fühlerglieds der Männchen. Ocellarborsten fehlen. Die Postokularwimpern sind lang und gekrümmt. Der Hinterkopf ist in der oberen Hälfte konkav und mit einigen schwarzen Haaren besetzt. Die Fühler sind unterhalb der Augenmitte eingelenkt. Das Gesicht ist nur 3/5 so lang wie die Stirn, wenig vertieft, mit kaum nach vorn aufgebogenem Mundrand. Die Stirnborsten sind aufgerichtet, nur eine davon auf der Parafaziale. Die Parafrontalbehaarung ist wenig dicht, jedoch entlang der Stirnborsten gedrängt und aus sehr feinen schwarzen Haaren bestehend. Die Parafazialien sind nackt, nach unten verschmälert, in halber Höhe nicht breiter als das dritte Fühlerglied. Die Fühler nehmen 3/4 der Gesichtshöhe ein. Das dritte Glied ist 2,5-mal so lang wie das zweite, welches eine kurze Borste trägt. Die Arista (Fühlerborste) ist praktisch nackt, im proximalen Viertel spindelförmig verdickt, mit kurzen Basalgliedern. Die Fazialien sind konkav, bis zur halben Höhe behaart. Eine große Vibrisse ist auf Höhe des Mundrandes eingelenkt. Die Breite des Peristoms ist gleich 2/5 des großen Augendurchmessers. Die starke okzipitale Erweiterung ist mit schwarzen Haaren bedeckt. Die Palpen sind schmal und zylindrisch. Die Labella sind groß. Die Propleuren sind nackt. Die Acrostichalborsten haben die Anordnung 2 + 3 acr, die Dorsozentralborsten die Anordnung 2 + 3, die Intraalarborsten die Anordnung 0 + 2 (weit voneinander getrennt). Weiterhin gibt es eine posthumerale sowie 2 humerale Borsten. Die Prästigmatikalborste ist gleich der Substigmatikalborste. Es sind 2 Sternopleuralborsten vorhanden. Die Pteropleuralborste ist mittelgroß. Das Scutellum weist eine aufrechte Behaarung auf, ohne präapikale und ohne laterale Borsten. Der Abstand zwischen den beiden sehr großen subapikalen Borsten ist gleich dem 1,5-Fachen des Abstands zwischen einer subapikalen und der basalen Borste derselben Seite. Die Apikalborsten sind kräftig wie die Basalborsten, gekreuzt, horizontal. Der Hinterleib ist schmal, obkonisch, dorsal wenig gewölbt. Die Tergite sind untereinander gleich lang, mit Ausnahme des fünften, das etwas kürzer ist und weder Diskalborsten noch nennenswerte Behaarung aufweist. Das zweite Tergit ist dorsal nicht ausgehöhlt und trägt 2 mediane Marginalborsten. Das dritte trägt 2 Diskal- und 2 mediane Marginalborsten, das vierte 2 Diskal- und 10 Marginalborsten, das fünfte 10 Marginalborsten. Die Flügel sind mit einem Costaldorn, der so lang ist wie Flügelader r-m; 3–4 kräftige Borsten befinden sich dorsal und 1–2 ventral an der Basis von r4+5. Das dritte Costalsegment ist 3,5-mal länger als das zweite, welches ventral nackt ist. Der Knick der Ader m ist stumpfwinklig, abgerundet, 2,5-mal weiter von m-cu entfernt als vom Flügelrand. m-cu mündet etwa in der Mitte der Basis von R5. Die apikale Querader ist wenig konkav. R5 ist an der Flügelspitze offen. Das letzte Segment von cu ist so lang wie 3/5 von m-cu; Die Analader an ist gerade, endet weit vor dem Flügelrand. Die Beine sind mäßig lang. Die Tarsen sind nicht länger als die entsprechenden Tibien. Tergit T1 ist mit einer kleinen posterioren Borste besetzt, T2 mit 2 anterodorsalen, einer internen sowie 2 posterioren Borsten. T3 ist mit 2–3 anterodorsalen Wimpern besetzt, dazwischen befinden sich 2 kräftigere Borsten. Es sind vorhanden 2–3 posterodorsale, 1 interne, 2 distale dorsale Borsten, 1 kräftiger distaler postero-interner Sporn. Für die Weibchen gilt: die Stirnbreite von oben gesehen misst 2/3 der Breite eines Auges. Der Stirnstreifen ist schmaler (2/3) als jeder Parafrontale-Streifen. Die innere Vertikalborste (vi) misst 1/2 des größten Augendurchmessers, keine äußere Vertikalborsten (ve). 1 nach hinten gerichtete Prävertikalborste, 2 äußere Orbitalborsten (oe). Die Ocellarborsten sind fein, so lang wie die äußeren Orbitalborsten (oe). Die Vordertarsen sind mit einem Onychium (Häutchen zwischen den Krallen) versehen, das doppelt so lang wie breit und am distalen Ende eingebuchtet ist, so lang wie das dritte und vierte Glied zusammen. Die vorderen Klauen sind winzig.
Das Vorkommen von Minthoxia dasyops ist offenbar auf das östliche Australien beschränkt. Nachweise der Art gibt es aus New South Wales.
Minthoxia dasyops ist ein Endoparasitoid. Bekannte Wirte kommen aus der Gattung Barea aus der Familie der Faulholzmotten (Oecophoridae). Deren Raupen minieren im Splintholz verschiedener Eucalyptus- und Podocarpus-Arten.