Mischlichtlampe

Eine Mischlichtlampe (englisch self-ballasted mercury lamp) ist eine Sonderform der Quecksilberdampf-Hochdrucklampe, in der zusätzlich zum Gas-Entladungsrohr (Brenner) noch eine Glühwendel eingebaut ist.

Funktionsweise/Eigenschaften

Die Glühwendel ist innerhalb der Lampe in Reihe zum Brenner geschaltet und dient neben der Lichterzeugung auch zur Strombegrenzung. Durch die Glühwendel als Vorwiderstand kann die Lampe direkt an 230 Volt und ohne Vorschaltgerät betrieben werden.

Innerer Aufbau bestehend aus Glühwendel und Quecksilberdampf-Lampe
Gängige Bauform

Die Farbwiedergabe liegt im Bereich 2A/2B, weist ca. einen Wert von 60 bis 70 auf und fällt damit etwas besser aus als bei den reinen Quecksilberdampflampen. Die Lichtausbeute beträgt bei der Mischlichtlampe in der 250-W-Version 22 lm/W und liegt damit deutlich unter der Lichtausbeute einer Quecksilberdampf-Hochdrucklampe mit vergleichbarer Leistung. Die Farbtemperatur ist bei beiden Lampenarten mit annähernd 4000 K gleich.

Im Vergleich mit der Glühlampe ist die Farbwiedergabe wesentlich schlechter. Dafür ist die Lichtausbeute bei der Mischlichtlampe um bis zu 50 % höher.

Allgemeines:

Vor- und Nachteile

Vorteile
Nachteile

Anmerkung: Lebensdauer, Betriebslage und Wiederzündverhalten sind herstellerabhängig.

Einsatzgebiete

Typische Daten für 100 W

Anwendungsdaten (Philips)

Brennstellung: vbu/vbd30

Allgemeine beschreibende Daten

Elektrische Angaben:

Geometriedaten:

Lebensdauer: 10.000 h

Lichttechnische Daten:

Typische Daten für 250W

Anwendungsdaten (Osram)

Brennstellung: hs45

Allgemeine beschreibende Daten:

Elektrische Angaben:

Geometriedaten:

Lebensdauer: 10.000 h

Lichttechnische Daten: