| Strukturformel | |||||||
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| Allgemeines | |||||||
| Name | MoOPH | ||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C11H23MoN3O6P | ||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||
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| Eigenschaften | |||||||
| Molare Masse | 324,29 g·mol−1 | ||||||
| Aggregatzustand |
fest | ||||||
| Schmelzpunkt |
103–105 °C (Zersetzung) | ||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||
MoOPH (oder Oxodiperoxymolybdän-pyridin-hexamethylphosphorsäuretriamid) ist ein Molybdänkomplex der von Edwin Vedejs als Reagenz für die Organische Synthese vorgestellt wurde. Der Komplex dient zur Oxidation von Carbanionen.
MoOPH ist ein Oxidationsmittel für Carbanionen wie z. B. Enolationen. Im gezeigten Beispiel wird mit Hilfe von Lithiumdiisopropylamid (LDA) ein Enolation erzeugt und durch Umsetzung mit MoOPH zum α-Hydroxyketon (Acyloin) hydroxyliert:

Da das als Ligand verwendete Hexamethylphosphorsäuretriamid (HMPT) als carcinogen eingestuft ist, wurde ein gesundheitlich unbedenklicheres Analogon mit dem Liganden Dimethylpropylenharnstoff (DMPU) eingeführt, das sogenannte MoOPD (Oxodiperoxymolybdän-pyridin-dimethylpropylenharnstoff).
MoOPH wird in einer drei Synthesestufen umfassenden Reaktionsfolge hergestellt. Zunächst wird das Molybdän(VI)-oxid zum Diperoxid oxidiert und mit Hexamethylphosphorsäuretriamid (HMPT) zum Hydrato-Komplex umgesetzt. Ein Trocknungsschritt entfernt das Wasser als Liganden. Der so erhaltene Komplex wird mit Pyridin zum MoOPH umgesetzt, welches als gelbes Pulver erhalten wird.