In der Software-Entwicklung werden bei Modultests häufig sogenannte Mock-Objekte zur Isolation einer Komponente im Testlauf verwendet. Damit neben der echten Implementierung nicht zusätzlich noch eine Dummy-Implementierung geschrieben werden muss, kann ein Mocking-Framework eingesetzt werden. Dieses vereinfacht die Aufgabe, bestimmte zum Test benötigte Elemente, die aber selbst nicht getestet werden sollen, vorzutäuschen (zu „mocken“).
Ein Mocking-Framework kann sehr detailliert beschreiben, wie ein Software-Modul von innen funktionieren soll. Damit lassen sich Tests hervorragend dafür nutzen, Spezifikationen zu definieren. Der Vorteil dabei ist, dass Code nicht (falsch) interpretiert werden kann, wohingegen eine in Worte gefasste Spezifikation durchaus Interpretations-Spielraum lässt.