Moira Zoitl (* 20. Juli 1968 in Salzburg, Österreich) ist eine österreichische Graphikerin und Videokünstlerin.
Zoitl hat an der Hochschule Mozarteum (1987–1990), an der Hochschule für angewandte Kunst Wien (Diplom 1995) und an der 1997 Universität der Künste Berlin, (Fachbereich: Visuelle Kommunikation) studiert. Sie lebt und arbeitet seit 2001 in Berlin.
2004 bekam sie das Österreichische Staatsstipendium für Bildende Kunst. 2001 hatte sie ihre erste umfassende Einzelausstellung im Kunstverein Wolfsburg. Zudem war sie beteiligt am Steirischen Herbst, Graz (2000, 2016), an der 3. Guangzhou Triennale in China (2008), am Festival Rencontres Internationales in Paris (2011) und an der Videonale.16 im Kunstmuseum Bonn (2017).
Moira Zoitl ist zudem als Kuratorin tätig und hat in verschiedenen Kollektiven Ausstellungsprojekte realisiert: «SEXY MYTHOS – Selbst- und Fremdbilder von Künstler*innen» (NGBK, Berlin 2006, Forum Stadtpark Graz 2006, Kunstverein Lübeck 2007). «Die Ästhetik des Widerstands», Galerie IG Bildende Kunst Wien, A und Galerie im Turm Berlin, D (2014). «Cumuli – Trading Places» (2015/2016), L 40 Berlin, MEWO Kunsthalle Memmingen und Galerie 5020 Salzburg (2016). «Reframing Worlds – Mobilität und Gender aus postkolonial, feministischer Perspektive», nGbK Berlin (2017).
Moira Zoitl ist Mitglied im Deutschen Künstlerbund.
Moira Zoitls Videoarbeiten und Installationen, Filme und partizipatorische Projekte befassen sich mit Themen wie Migration, Stadtentwicklung, Gender, (Auto)biografie- und Identitätsfragen.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Zoitl, Moira |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichische Graphikerin und Videokünstlerin |
| GEBURTSDATUM | 20. Juli 1968 |
| GEBURTSORT | Salzburg |