Mona Hartmann

Mona Hartmann (2026)

Mona Hartmann (* 1994 als Mona Rozdesvenskytet in Moskau) ist eine litauische Organistin, Kirchenmusikerin und Hochschuldozentin.

Leben und Ausbildung

Mona Hartmann wurde 1994 in Moskau geboren. Sie studierte ab 2012 Kirchenmusik (Bachelor und Master) und den Master Solist Orgel an der Hochschule für Musik Detmold bei Martin Sander. Anschließend setzte sie ihre Ausbildung in der Meisterklasse bei Martin Schmeding an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig fort, die sie mit Auszeichnung abschloss. Während ihres Studiums war sie Stipendiatin der Bischöflichen Studienförderung Cusanuswerk.

Künstlerische Tätigkeit

Hartmann ist international als Konzertorganistin tätig. Sie gab Konzerte und Recitals u. a. beim St Albans International Organ Festival in der St Albans Cathedral (UK), dem Bachfest Leipzig, Hamburger Orgelsommer, Orgelfestival Ruhr sowie an Orten wie Westminster Abbey und Southwark Cathedral in London, dem Mozarteum in Salzburg, der Frauenkirche Dresden sowie mehreren Kathedralen in Deutschland und darüber hinaus.

Im Oktober 2022 debütierte sie am Gewandhaus Leipzig mit dem Konzert für Orgel und Orchester von Thierry Escaich. Ihre Orgelkonzerte wurden im Österreichischen Rundfunk (ORF) übertragen und sie war bei Deutschlandfunk Kultur zu hören.

Wettbewerbe und Auszeichnungen

Schon während ihres Studiums gewann Hartmann Preise bei zahlreichen internationalen Orgelwettbewerben. Dazu zählen unter anderem:

Berufliche Tätigkeit

Von 2017 bis 2021 war Hartmann als Kirchenmusikerin im Pastoralverbund Bad Driburg tätig und von 2021 bis 2023 als Regionalkantorin an der Propsteikirche St. Johann in Bremen. Von 2023 bis 2025 war sie Kirchenmusikbeauftragte der Diözese Linz. Seit dem Wintersemester 2022/23 hat sie einen Lehrauftrag für Orgelliteraturspiel an der Hochschule für Kirchenmusik der Evangelischen Kirche von Westfalen inne und wurde zum Wintersemester 2025/26 zur Professorin für Orgel an dieser Hochschule berufen.

Diskografie

Einzelnachweise

  1. 1 2 3 4 5 6 Lebenslauf. In: monahartmann.com. Abgerufen am 13. Juli 2026.
  2. 1 2 3 4 5 Mona Hartmann – Profil. In: Hochschule für Kirchenmusik. Abgerufen am 31. März 2026.
  3. ↑ Saturday Concert: Mona Rozdestvenskyte. In: Organ Festival. Abgerufen am 31. März 2026 (englisch).
  4. ↑ St. Albans International Organ Competition prize winners. In: The Diapason. Abgerufen am 31. März 2026 (englisch).
  5. ↑ Boston Bach International Organ Competition results. In: The Diapason. Abgerufen am 31. März 2026 (englisch).
  6. ↑ Preisträger*innen des Internationalen Orgelwettbewerbs Wuppertal stehen fest. In: miz.org. Abgerufen am 31. März 2026.
  7. ↑ Mona Hartmann – Aeolus Music. In: Aeolus Music. Abgerufen am 31. März 2026.
Personendaten
NAME Hartmann, Mona
ALTERNATIVNAMEN Rozdestvenskyte, Mona (Geburtsname)
KURZBESCHREIBUNG litauische Organistin, Kirchenmusikerin und Hochschuldozentin
GEBURTSDATUM 1994
GEBURTSORT Moskau