| Reiterkrabben | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Ocypode | ||||||||||||
| Weber, 1795 |
Reiterkrabben (Ocypode) ist eine Gattung der Ocypodoidea mit 25 rezenten Arten. Sie bewohnen die Gezeitenzone tropischer und warm-gemäßigter Strände weltweit mit Ausnahme des östlichen Indopazifiks. Sie graben sich Höhlen oberhalb der oberen Flutlinie.
Der Carapax ist bis zu 59 mm breit. Die Stirn-Augenhöhlen-Breite beträgt 90 % oder mehr der maximalen Carapaxbreite, die Stirn ist schmal. Der Augenhöhlenboden weist innenseitig einen Höcker auf. Die Augenstiele sind dick, die Cornea ist groß und oval und kann bei Männchen ornamentiert sein. Zwischen der Basis des zweiten und dritten Schreitbeinpaars befindet sich ein Borstenbüschel. Die Scherenbeine sind bei beiden Geschlechtern ungleich, bei Männchen ist aber keine Schere deutlich vergrößert.
Zur Gattung gehören folgende rezente Arten:
Zwei Arten – Ocypode laevis Fabricius, 1798 und Ocypode minuta Fabricius, 1798 – gelten als unsicher (Taxa inquirenda). Die Arten Ocypode italica Garassino, De Angeli, Pasini & Tangocci, 2010 † und Ocypode vericoncava Casadío, Feldmann, Parras & Schweitzer, 2005 † sind nur fossil bekannt.
Synonyme sind Ceratophthalma MacLeay, 1838, Hoplocypode Sakai & Türkay, 2013, Monolepis Say, 1817, Ocipode Weber, 1795, Ocypoda Weber, 1795, Ocypode Fabricius, 1798 und Parocypoda Neumann, 1878.