Die Monopoese (auch Monopoiese) beschreibt die Bildung und Entwicklung der Monozyten aus multipotenten Stammzellen des Knochenmarks und ist Teil der Hämatopoese.
Ablauf der Monopoese:
Zu Beginn entwickeln die Monozyten sich zusammen mit den Granulozyten und dendritischen Zellen. Die Entwicklungsschritte des Monoblasten über den Promonozyt bis hin zum Monozyt sind die letzten Schritte der Monopoese, die ihr einzigartig sind. Insgesamt dauert die Entwicklung der Monozyten circa 2 Tage. Stimuliert wird die Bildung durch GM-CSF, M-CSF und IL-3.
Nach ihrer Bildung befinden sich die Monozyten vorerst im Blut und zirkulieren. Hier können sie bleiben und Pathogene phagozytieren, die sie für die Antigenpräsentation zu den Lymphknoten transportieren.
Der klassische Monozyt wandert jedoch nach 12 bis 24 Stunden aus dem Blut aus und in das Bindegewebe ein, wo er sich zu Makrophagen differenziert. Je nach Gewebe werden die entstandenen Makrophagen unterschiedlich bezeichnet.