| Film | |
| Titel | Monster, Monster – Die Wahrheit kommt immer ans Licht, Earthquake in Tokio |
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| Originaltitel | Monster |
| Produktionsland | Vereinigte Staaten |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 2008 |
| Länge | 90 Minuten |
| Altersfreigabe |
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| Stab | |
| Regie | Eric Forsberg |
| Drehbuch | Eric Forsberg, David Michael Latt |
| Produktion | David Michael Latt, David Rimawi |
| Schnitt | Dave Bautista, David Michael Latt, Mathew Thornbury |
| Besetzung | |
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Monster ist ein US-amerikanischer Kaijūfilm aus dem Jahr 2008 von Eric Forsberg, der gemeinsam mit David Michael Latt auch das Drehbuch verfasste. Latt war außerdem Produzent des Films.
Tokio 2003, zwei US-amerikanische Reporterinnen, Erin und Sarah Lynch, wollen ungewöhnliche seismische Aktivitäten dokumentieren, die sich in der Nähe Tokios ereignen. Experten sind der Meinung, dass es sich bei den Aktivitäten um kleine Nachbeben eines starken Erdbebens an der Kanto-Verwerfung handelt, das sich vor zwei Jahren ereignet hatte. In der folgenden Zeit treten immer wieder Beben in und um Tokio auf. Die beiden Frauen führen ein Interview mit dem Minister für Klimawandel und erhoffen sich dadurch Zusammenhänge mit den Beben. Während des Interviews ereignet sich ein Erdbeben, sodass alle in den Kellerräumen des Umweltministeriums Schutz suchen. Dort stoßen sie auf einen Überlebenden namens Justin Robbins.
Zu dritt gehen sie in einem Einkaufszentrum auf weitere Nachforschungen. Auch dort ereignet sich ein Erdbeben, in dessen Folge Justin ums Leben kommt, als er von einer Stange durchbohrt wird. Die beiden Reporterinnen können fliehen. Beim Verlassen des Einkaufszentrums stoßen sie auf die Frau namens Aiko und deren Großvater. Die beiden laden sie zu sich nach Hause ein, wo sie Essen bekommen und schlafen dürfen. Mitten in der Nacht ereignet sich ein weiteres Erdbeben, das der Großvater nicht überlebt. Aiko drängt Erin und Sarah dazu, Japan zu verlassen. Als sie das Haus verlassen, nehmen sie eine Explosion wahr. Diese ereignete sich im Einkaufszentrum vom Vortag. Panisch laufen sie die Straße entlang, bis sie ein Haus und Unterschlupf finden können.
Schließlich wird herausgefunden, dass die Beben keine Auswirkungen von Plattentektonik sind, sondern auf einen gigantischen Kraken zurückzuführen sind, der hunderte Jahre schlief. Das Weichtier sieht Tokio als sein Jagdgebiet. Nachts werden Helikopter entsendet, um Menschen zu bergen. Plötzlich durchbrechen Tentankel den Asphalt der Straßen und zerstören die Helikopter und weitere Fahrzeuge. Panik bricht zwischen den Menschen aus, und Sarah und Erin verlieren sich aus den Augen. Ein Tentakelschlag verletzt Erin schwer. Sarah ruft verzweifelt nach Erin, doch mit einem Tentakelschlag, der sie mutmaßlich tötet, endet der Film.
Der Film ist ein Found-Footage-Film, das heißt, dass er aus der Sicht der zwei Frauen gesehen und mit deren Kamera gefilmt wurde. Es wird sich an dem Blockbuster Cloverfield orientiert. Das Budget lag bei geschätzten 0,5 Mio. US-Dollar und gedreht wurde in Los Angeles. Aufnahmen die Tokio zeigen, stammten aus Archivbildern.
In den USA erschien der Film am 18. Januar 2008 als Direct-to-Video. In Deutschland wurde der Film unter dem Verweistitel Monster – Die Wahrheit kommt immer ans Licht und dem Alternativtitel Earthquake in Tokio vertrieben.
„Bescheiden ausgefallener Science-Fiction-Horrorfilm, mit dem die Produktionsfirma The Asylum recht ideenlos den Film "Cloverfield" (2008) abkupfert.“
Die wenigen online veröffentlichten Kritiken zu Monster fallen äußerst negativ aus. In einer Audio-Rezension parodierte Scott Foy von Dread Central das „Found-Footage“-Konzept des Films, indem er so tat, als würde ihn der miserable Streifen langsam in den Wahnsinn treiben. Die Rezension endete damit, dass Foy angeblich aus einem Fenster sprang. In einem späteren Podcast bezeichnete Foy Monster als den „schlechtesten Direct-to-DVD-Horrorfilm des Jahres 2008“. Andere Kritiker bezeichneten das Erzähltempo des Films als „grauenhaft“ und beschrieben das Werk als „schrecklich“ und „erstaunlich langweilig“.
Im Popcornmeter, der Zuschauerwertung auf Rotten Tomatoes, hat der Film bei mehr als 500 Abstimmungen eine Wertung von 12 %. In der Internet Movie Database hat der Film bei knapp 1600 Stimmabgaben eine Wertung von 2,0 von 10,0 möglichen Sternen (Stand: September 2026).