Ladestreifen dienen zum schnellen Befüllen von Gewehr- und Pistolen-Magazinen mit Patronen. Der technisch eng verwandte Laderahmen wird dagegen direkt mit den darin enthaltenen Patronen in den Magazinschacht der Waffe eingesetzt.
Ein Ladestreifen ist ein Blechstreifen mit seitlich umgebogenen Wangen. Die Patronen werden mit ihrer Auszieherrille in den Ladestreifen eingeschoben. Damit die Patronen nicht durch ihr Gewicht aus dem Ladestreifen rutschen, ist auf der Innenseite des Streifens (der dem Hülsenboden zugewandten Seite) ein Federblech angebracht, das die Patronen gegen die Haltewangen drückt.
Grundsätzlich unterscheidet man zwei verschiedene Ladestreifentypen, die auf Englisch „stripper clips“ und „en-bloc clips“ genannt werden. Nach ihren Entwicklern ist auch die Unterscheidung in „Mauser-Ladestreifen“ und „Mannlicher-Laderahmen“ üblich. Sie wurden erstmals für Repetiergewehre mit festem Kastenmagazin entwickelt, die im Abstand von wenigen Jahren durch Peter-Paul Mauser und Ferdinand Mannlicher entwickelten Typen wurden später für andere Waffenentwürfe aufgegriffen.

Von Gasser wurde 1902 ein Patent angemeldet, welches das Laden von Revolvern vereinfachte:
Für Revolver gibt es Systeme, die als „Speedloader“ und „(Half) Moon Clips“ bezeichnet werden.