| Strukturformel | |||||||||||||
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| Allgemeines | |||||||||||||
| Name | C.I. 15975 Mordant Red 60 | ||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C17H10N2Na2O6S | ||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||
| Molare Masse | 416,32 g·mol−1 | ||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||
Mordant Red 60 ist ein Monoazofarbstoff aus der Gruppe der Beizenfarbstoffe.
Der Farbstoff wurde 1906 von Karl Schirmacher bei den Farbwerken vorm. Meister, Lucius & Brüning in Höchst a.M. erfunden und patentiert.
Die Synthese von Mordant Red 60 erfolgt durch Kupplung von diazotierter Anthranilsäure auf 6-Hydroxynaphthalin-2-sulfonsäure (Schäffer-Säure).
Als Beizenfarbstoff eignet sich Mordant Red 60 zum Färben von Wolle, wobei die Chromierung nach dem Färben (Nachchromierung) oder gleichzeitig mit dem Färben (Metachromierung) erfolgen kann. Bei Mischgeweben wird Cellulose bei dem Nachchromierungsverfahren nicht und Seide und Acetatseide leicht angeschmutzt. Im nichttextilen Bereich können Schwermetallsalze von Mordant Red 60 als Pigmente verwendet werden.