| Strukturformel | |||||||||||||
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| Allgemeines | |||||||||||||
| Name | Morindin | ||||||||||||
| Summenformel | C26H28O14 | ||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
gelbe bis gelborange-farbene, glänzende Kristallnadeln | ||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||
| Molare Masse | 564,50 g·mol−1 | ||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | ||||||||||||
| Schmelzpunkt |
245 °C Teilweise Zersetzung ab 155 °C | ||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||
Morindin ist ein Glycosid der β-Primverose mit dem Aglycon Morindon. Es ist eng verwandt mit der Ruberythrinsäure und zeitweise wurde angenommen, dass beide Verbindungen identisch sind.

Morindin kommt in der Wurzelrinde verschiedener Morinda-Arten vor, darunter dem Nonibaum (Morinda citrifolia), Morinda tinctoria, Morinda lucida und Morinda persicifolia. Daneben kommt es auch in Neonauclea calycina vor, ebenfalls aus der Familie der Rötegewächse.
Morindin hat eine auffällige gelbe bis gelb-orangefarbene Färbung. Es ist ein Antioxidationsmittel und möglicherweise ein Inhibitor der Xanthin-Oxidase.
Morindin geht verschiedene Farbreaktionen ein und bildet mehrere Hydrate. Es kann durch Salzsäure in Ethanol am Rückfluss hydrolysiert werden, wobei Morindon entsteht.
Ausgehend von Opiansäure und 4-Brom-2-methylphenol kann Morindon synthetisiert werden, das dann zu Morindin glycosyliert werden kann.
Morindin ist für die Färbewirkung natürlicher Morinda-Extrakte verantwortlich, die traditionell als Farbstoff für rote, violette oder bräunliche Färbungen verwendet werden, z. B. in Indien und Bangladesch.