Morrissey

Morrissey (2005)

Steven Patrick Morrissey [ˈmɒɹɪsiː] (* 22. Mai 1959 in Manchester, England) ist ein britischer Sänger. Als Künstlernamen verwendet er seinen Nachnamen und wird von der Musikpresse und vielen Fans kurz Moz oder Mozzer genannt.

Morrissey wurde als Sänger der in den 1980er Jahren stilbildenden und erfolgreichen Indie-Rock-Band The Smiths bekannt, die im Jahre 2002 vom New Musical Express zum Most Influential Artist Ever („einflussreichster Künstler aller Zeiten“) erhoben wurde.

Nachdem sich The Smiths 1987 aufgelöst hatten, startete Morrissey eine wechselhafte, aber dennoch erfolgreiche Solokarriere. Seine häufig provokanten und zynischen Texte drehen sich um Themen wie soziales Außenseitertum, Tierrechte, mehrdeutige Sexualität sowie unerwiderte Liebe und sind vor allem für ihre beißende Selbstironie, ihre persönliche Offenheit und ihren intellektuell und politisch beeinflussten Wortwitz bekannt.

Leben

Kindheit und Jugend

Steven Patrick Morrissey wurde am 22. Mai 1959 in Davyhulme, einem Vorort von Manchester, als Sohn der irisch-katholischen Einwanderer Elizabeth Dwyer und Peter Morrissey geboren und wuchs in Stretford/Manchester auf. Schon früh entwickelte er Interessen, die sich von denen seiner Altersgenossen abhoben, und begann im Alter von sechs Jahren, Schallplatten von diversen Schlagersängern (u. a. Sandie Shaw, Billy Fury, Marianne Faithfull) zu sammeln.

Zu seiner Mutter, einer Bibliothekarin, hatte er ein enges Verhältnis. Er wollte zunächst sogar selbst Bibliothekar werden. Seiner Mutter hat er viele seiner Leidenschaften und Hobbys zu verdanken, die er in seiner Jugend fast bis zur Besessenheit pflegte. Bereits in seiner Kindheit fing er an, Werke von Oscar Wilde zu lesen, was seine spätere Arbeit stark beeinflussen sollte. Im Laufe seiner Kindheit konnte Morrissey beobachten, wie sich seine Eltern immer weiter auseinanderlebten. Sie ließen sich allerdings erst scheiden, als Steven bereits 17 Jahre alt war. Die Beziehung seiner Eltern und die Taten der Moormörder, die in der Gegend von Manchester in den 1960er Jahren Kinder und Jugendliche missbrauchten und umbrachten, hatten Einfluss auf seine weitere Entwicklung. Die Mörder wurden überführt, nachdem sie von einem Mann namens David Smith bei der Polizei angezeigt wurden. Dies ist allerdings nur eine von unzähligen Deutungen des späteren Bandnamens The Smiths. In einem seiner ersten Songs, Suffer Little Children, arbeitete er die Geschichte der ermordeten Kinder aus Manchester auf, was für die ersten heftigen Kontroversen in der englischen Boulevardpresse sorgte.

Im Alter von elf Jahren beschloss Morrissey, Vegetarier zu werden. 30 Jahre später begann er vegan zu leben und tritt seitdem offen für eine vegane Lebensweise ein.

Da Morrissey bei seinem Schuleinstufungstest nicht gut abschnitt, musste er auf die St. Mary’s Secondary Modern School in Stretford gehen, die damals vor allem für ein niedriges Bildungsniveau und rückständige Erziehungsmethoden bekannt war. Die Erfahrungen, die er in seiner Schulzeit machte, verarbeitete Morrissey später im Smiths-Song The Headmaster Ritual. Er zog sich in dieser Zeit immer mehr in sich zurück und hatte wenig Kontakt zu seinen Mitschülern, war allerdings häufig bei diversen Rockkonzerten in Manchester zu sehen.

Nachdem er früh die Schule beendet hatte, beschäftigte er sich mit Literatur, Film und Musik. Als frühe Vorbilder dienten Morrissey der Schauspieler James Dean, die Glamrockband The New York Dolls und die Schriftstellerin Shelagh Delaney, deren Drama A Taste of Honey eine Hauptinspiration für seine späteren Texte sein sollte.

Seine Jugend war von Depression und Frustration geprägt. Er hatte kaum Freunde, nahm Antidepressiva und Schlafmittel und verließ selten sein abgedunkeltes Schlafzimmer, in dem er oft tagelang auf einer Schreibmaschine herumtippte. Er hatte zwar ein oder zwei kleinere Jobs, gab sie aber nach kurzer Zeit wieder auf. Dennoch war er in der Szene Manchesters durch seine musikjournalistischen Tätigkeiten kein Unbekannter mehr, und 1978 ersetzte er für kurze Zeit den Sänger der Band The Nosebleeds, in der auch Billy Duffy spielte, der später als Gitarrist von Theatre of Hate und The Cult bekannt wurde.

Die Jahre mit The Smiths

Im Januar 1982 lernte er den vier Jahre jüngeren Gitarristen Johnny Marr (eigentlich Maher) kennen, der eine Band gründen wollte. Morrissey sagte später, dass Johnny Marr eines Tages vor seiner Tür stand und er sofort gewusst habe, dass dies die Begegnung war, auf die er immer gewartet hatte. Sie begannen zusammenzuarbeiten. Marr schrieb die Musik, Morrissey die Texte.

Mit dem Bassisten Andy Rourke und dem Schlagzeuger Mike Joyce gründeten sie die Gruppe The Smiths. Das Zusammenspiel der ironischen, psychologischen Texte von Morrissey und der melodischen Gitarrenriffs von Marr machte The Smiths zu einer der einflussreichsten Bands ihrer Zeit. In der Musik der Smiths vereinigten sich traditionelle Rockelemente mit eingängigem Pop, elegante Melodien mit kraftvollen Gitarrenriffs, sensibles Auftreten mit kontroversen Texten und Melancholie mit zynischem Humor. Besonders interessant ist Morrisseys damaliger Gebrauch von Blumen (vor allem Narzissen und Gladiolen), die er als Bühnenrequisiten verwendete und wild durch die Luft schwang, sowie sein eigenwilliger Tanzstil.

In dieser Zeit begann auch das merkwürdige Verhältnis zwischen Morrissey und einigen englischen Musikzeitschriften, die ihn einerseits zum neuen Musikgott erhoben, andererseits aber immer wieder wegen seiner zynischen, mehrdeutigen Texte angriffen. Insgesamt veröffentlichte die Band während der Zeit ihres Bestehens vier Studioalben, drei Compilation-Alben und ein Live-Album.

Im Jahr 1987 spürten die Bandmitglieder immer mehr, dass die Chemie nicht mehr stimmte. Nachdem Johnny Marr die Band plötzlich verlassen hatte, versuchten Joyce, Rourke und Morrissey vorerst ohne Marr auszukommen, scheiterten aber nach kurzer Zeit damit. Die vier Bandmitglieder gingen eigene Wege; Morrissey und Marr kommunizierten in der Folgezeit nur über die britische Boulevardpresse.

Heute geben viele bekannte Rockbands (u. a. The Libertines, Franz Ferdinand, Oasis, The Killers, Deftones, New Found Glory, Suede, Belle and Sebastian, Muse, Arctic Monkeys) The Smiths als Einflussquelle an. Insbesondere der exaltierte Gesangsstil Morrisseys beeinflusste viele Britpop-Bands der 1990er Jahre.

Karriere als Solokünstler

Morrissey (2001)

Nach der Trennung der Smiths im September 1987 veröffentlichte Morrissey Anfang 1988 seine erste eigene Single Suedehead und sein erstes Soloalbum Viva Hate, die in den britischen Charts sehr erfolgreich waren. Morrissey schrieb weiterhin nur die Texte und den Gesangspart, für das Instrumentale waren im Lauf seiner Solokarriere verschiedene Musiker wie Stephen Street, Gary Day (Frantic Flintstones), Alain Whyte, Boz Boorer und Jesse Tobias verantwortlich. Der häufige Wechsel des Managements, der auch schon in der Zeit der Smiths üblich war, setzte sich in Morrisseys Solokarriere fort. Von seinen folgenden Singles waren einige weniger erfolgreich. So wurde etwa Ouija Board, Ouija Board förmlich von der Kritik verrissen, woraufhin die Arbeit an Morrisseys zweitem Soloalbum Bona Drag unterbrochen und die Platte später nur als B-Seiten-Sammlung veröffentlicht wurde.

Die folgenden Alben Kill Uncle und Your Arsenal konsolidierten Morrisseys kommerziellen Erfolg und seine popkulturelle Bedeutung. 1991 ging er erstmals auf Welttournee. Eines seiner Konzerte im Hollywood Bowl in Los Angeles war mit 17.000 verkauften Tickets in nur 22 Minuten schneller ausverkauft als ein Konzert der Beatles. Noch im gleichen Jahr wurde er auf die Singer-Songwriterin Melissa Ferrick aufmerksam, als diese spontan fürs Vorprogramm eines seiner USA-Konzerte einsprang, er sie für weitere Auftritte der Tour an seiner Seite holte und somit der Grundstein für Ferricks Karriere gelegt wurde. Das 1994 veröffentlichte Album Vauxhall and I erreichte wie Viva Hate Platz 1 der britischen Charts. Das ausgekoppelte The More You Ignore Me, The Closer I Get erreichte als einzige Morrissey-Single der 90er die britischen Top Ten. Im August 1994 wurde Interlude, im Duett mit Siouxsie Sioux, zu einem Hit.

Im Verlauf seiner Karriere war Morrissey immer wieder scharfer Kritik ausgesetzt. Aufgrund der Zweideutigkeit seiner Texte (z. B. in Reel around the fountain und The hand that rocks the cradle auf dem Debütalbum der Smiths) wurde er in den 1980er Jahren pädophiler Andeutungen beschuldigt. Im August 1992 trat er auf einem Reunion-Konzert der Ska-Band Madness vor einer zwei weibliche Skinheads darstellenden Plakatwand auf, schwenkte (zu Glamorous Glue) den Union Jack und spielte zudem seinen umstrittenen Song The National Front Disco aus dem Album Your Arsenal. Daraufhin begann in der englischen Musikpresse eine Rassismus-Debatte, die sich gegen Morrissey richtete und auf seinen kontroversen Auftritt bezog. Er selbst reagierte nicht auf die Vorwürfe, weshalb ihn ehemals begeisterte Musikzeitschriften wie der NME boykottierten.

Während Morrissey der britischen Klatschpresse eher als beliebte Zielscheibe für Negativschlagzeilen diente, entwickelte sich in den 1990er Jahren vor allem in den USA eine treue Anhängerschaft um den Sänger. Obwohl Morrissey heute als einer der ur-britischsten Stars gesehen wird, wandte er sich in dieser Zeit immer mehr von England, mit dem er in einer Art Hassliebe (z. B. Irish Blood, English Heart) verbunden ist, ab. Nach einer kurzen Phase in Dublin zog er 1998 nach Los Angeles um und wohnte dort bis Mitte 2005 in einer Villa am Sunset Boulevard, die 1931 von Clark Gable gebaut wurde. Sein derzeitiger Wohnort ist Pressemeldungen zufolge ein Hotel in Rom.

Die von Fans und der Musikpresse häufig geäußerten Spekulationen um eine Reunion von The Smiths zerschlugen sich endgültig im Jahr 1996, als Mike Joyce, der Ex-Drummer von The Smiths, Morrissey auf ihm angeblich zustehende Zahlungen aus der gemeinsamen Smiths-Zeit verklagte. Morrissey wurde schließlich zu entsprechenden Zahlungen verurteilt und verarbeitete die aus seiner Sicht schreiende Ungerechtigkeit in dem Song Sorrow Will Come in the End, der auf dem Album Maladjusted erschien und in dem offensichtlich gegen Joyce gerichtete Morddrohungen anklingen. Aus diesem Grund landete dieser Song in Großbritannien auf dem Index und ist auf der dort veröffentlichten Album-Version nicht zu finden.

Nach mehreren Jahren ohne Plattenvertrag und – gemessen an seinen früheren Erfolgen – mittelmäßigen Platten erschien 2004 das Album You are The Quarry, das von Fans und Kritik gleichermaßen begeistert aufgenommen wurde. Alle vier Single-Auskopplungen, Irish Blood, English Heart, First of the Gang to Die, Let me kiss you und I have forgiven Jesus stießen in Großbritannien bis in die Top 10 vor, was zuvor bei noch keinem anderen Morrissey- oder Smiths-Studio-Album vorkam. Die beiden erstgenannten schafften es auch in Deutschland in die Top 50. Nach Jahren des selbstgewählten Exils begab sich Morrissey wieder auf eine ausgedehnte Tour durch Großbritannien, die in einem in kürzester Zeit ausverkauften Konzert am Tag seines 45. Geburtstages in seiner Geburtsstadt Manchester vor über 15.000 Zuschauern gipfelte. Ein Mitschnitt des Konzerts ist unter dem Titel Who put the M in Manchester als DVD erschienen. Weiterhin kam im Jahr 2005 das Live-Album Live At Earls Court auf den Markt.

Im April 2006 erschien das Album Ringleader of the Tormentors, begleitet von der ersten Single-Auskopplung You have killed me. Produziert wurde das Werk von Studiolegende Tony Visconti (T. Rex, David Bowie) in den in Rom befindlichen Tonstudios von Ennio Morricone, dessen Orchester auch auf dem Track Dear God, Please Help Me zum Einsatz kommt.

Nachdem Morrissey das Publikum im Sommer 2006 unter anderem bei Rock am Ring, Rock im Park und dem Montreux Jazz Festival mit seinen Auftritten begeisterte, folgte im Dezember 2006 eine Kurztour durch Deutschland (Frankfurt, München, Düsseldorf, Berlin und Hamburg).

Morrisseys momentane Band besteht aus Boz Boorer (Gitarre), Jesse Tobias (Gitarre), Gary Day (E-Bass), Mikey V. Farrell (Keyboard) und Matt Walker (Schlagzeug). Während der US-Tour 2007 ersetzte Solomon Walker (Matt Walkers Bruder) Gary Day.

Nachdem Morrissey das Label Sanctuary verlassen hatte und einen neuen Vertrag mit Decca eingegangen war, wurde im Februar 2008 eine weitere „Greatest Hits“-Compilation mit den beiden ausgekoppelten Singles That’s how People grow up und All you need is me veröffentlicht.

Am 16. Februar 2009 erschien sein neuntes Studioalbum Album Years Of Refusal, welches in den Conway Studios, Los Angeles aufgenommen wurde. Produzent war wie bereits bei You Are The Quarry der Amerikaner Jerry Finn, der kurz nach Fertigstellung des Werks an den Folgen einer Hirnblutung verstarb.

Morrissey hat bestätigt, eine 660-seitige Autobiografie fertiggestellt zu haben. Der NME meldete am 14. Juli 2011, dass diese im Dezember 2012 veröffentlicht werden solle. Sie wurde schließlich 480-seitig.

Am 24. Oktober 2009 brach Morrissey nach nur einem Song mit Atemproblemen auf der Bühne im Oasis Leisure Centre in Swindon (im Südwesten Englands) bewusstlos zusammen. Kurz darauf erlangte er das Bewusstsein wieder. Er wurde zur Untersuchung in das Great Western Hospital gebracht. Die Tournee konnte nach einigen Tagen Unterbrechung fortgesetzt werden.

Am 30. Oktober 2009 erschien Swords, ein Album mit von Morrissey selbst ausgewählten B-Seiten-Titeln. Im Jahr 2014 folgte das Werk World Peace Is None of Your Business.

Im Oktober 2014 gab Morrissey gegenüber der spanischen Zeitung El Mundo bekannt, seit eineinhalb Jahren an Krebs erkrankt zu sein und sich deshalb mehrfach Operationen unterzogen zu haben.

Am 22. August 2017 kündigte Morrissey die Veröffentlichung seines 11. Studioalbums an, das den Titel Low in Highschool trägt und am 17. November 2017 auf seinem selbst gegründeten Label Etienne (die französische Version seines Vornamens Steven) erschienen ist.

Am 24. Mai 2019 wurde Morrisseys 12. Studioalbum veröffentlicht. Auf diesem Album sind Cover-Versionen von Interpreten wie Bob Dylan, Joni Mitchell und Roy Orbison enthalten.

Am 20. März 2020 veröffentlichte Morrissey sein 13. Studioalbum I Am Not a Dog on a Chain. Die Kritiken fielen unterschiedlich aus. Arne Willander hob im deutschen Rolling Stone hervor, die Platte enthalte „lauter unverkennbare Morrissey-Melodien (irgendwie grandios, irgendwie elegisch, irgendwie klagend)“ – und das, obwohl Morrissey wie immer nur die Texte verfasst habe. Musikalisch gebe es unter anderem „altertümliche Beats von Pet-Shop-Boys-Hits, Bläsersätze, kleine Klavier-Zwischenspiele, ein apart melodramatisches Duett mit Thelma „Don’t Leave Me This Way“ Houston“, textlich habe „der nun allgemein als unzurechnungsfähig anerkannte Troubadour“ in seiner Spätwerksphase „absolute Narrenfreiheit“. Thomas Winkler nannte die Platte im Musikexpress „Alter-weißer-Mann-Musik“, und urteilte über die Texte, bisher habe man sich über Morrissey immerhin noch aufregen können. „Nun tut er einem nur noch leid.“

Ansichten

Morrissey bei einem Interview, 2006

Morrissey gilt als exzentrisch und aufgrund seiner politischen Stellungnahmen umstritten. In Songs und Interviews äußert er sich oft bewusst provokativ zu den folgenden Themen:

„Ich finde es äußerst langweilig, dass in unserer Gesellschaft so viel Wert auf Sexualität gelegt wird. Ich finde die ganze Idee von Sexualität überflüssig. Begriffe wie Heterosexualität, Bisexualität, Homosexualität kann ich nicht akzeptieren. Sie sind nur Vorsilben, die dem Wort ‚Sexualität‘ vorangestellt werden. Es ist daraus zu folgern, dass es große Unterschiede zwischen den Menschen gibt, und das stimmt nicht. Eigentlich brauchen alle Menschen genau das Gleiche. Ich kann Heterosexualität auf keinen Fall anerkennen. Sie existiert nicht, und ich bin davon überzeugt, Homosexualität existiert auch nicht.“

– Morrissey: zitiert in: Axel Schock, Karen-Susan Fessel: OUT! Querverlag, Berlin 2004, ISBN 3-89656-111-1.

Diskografie

Studioalben

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmer­kungen
 DE  AT  CH  UK  US
1988 Viva Hate DE33
(10 Wo.)DE
— — UK1
Gold
Gold

(20 Wo.)UK
US48
Gold
Gold

(20 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 14. März 1988
1991 Kill Uncle — — — UK8
Silber
Silber

(4 Wo.)UK
US52
(10 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 4. März 1991
1992 Your Arsenal — — — UK4
(6 Wo.)UK
US21
(14 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 27. Juli 1992
1994 Vauxhall and I — — — UK1
Gold
Gold

(7 Wo.)UK
US18
(10 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 14. März 1994
in den Billboard 200 als „Vauxhall“ gelistet
1995 Southpaw Grammar — — — UK4
Silber
Silber

(4 Wo.)UK
US66
(2 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 1995
1997 Maladjusted DE76
(2 Wo.)DE
— — UK8
(3 Wo.)UK
US61
(3 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 1997
2004 You Are the Quarry DE7
(10 Wo.)DE
AT24
(7 Wo.)AT
CH63
(3 Wo.)CH
UK2
Platin
Platin

(22 Wo.)UK
US11
(1 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 17. Mai 2004
2006 Ringleader of the Tormentors DE9
(7 Wo.)DE
AT25
(5 Wo.)AT
CH44
(3 Wo.)CH
UK1
Gold
Gold

(11 Wo.)UK
US27
(3 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 7. April 2006
2009 Years of Refusal DE4
(6 Wo.)DE
AT24
(3 Wo.)AT
CH32
(2 Wo.)CH
UK3
Silber
Silber

(5 Wo.)UK
US11
(5 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 13. Februar 2009
2014 World Peace Is None of Your Business DE8
(4 Wo.)DE
AT17
(2 Wo.)AT
CH30
(2 Wo.)CH
UK2
(7 Wo.)UK
US14
(3 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 11. Juli 2014
2017 Low in High School DE15
(2 Wo.)DE
AT18
(1 Wo.)AT
CH36
(1 Wo.)CH
UK5
(5 Wo.)UK
US20
(1 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 17. November 2017
2019 California Son DE13
(1 Wo.)DE
AT32
(1 Wo.)AT
CH32
(1 Wo.)CH
UK4
(4 Wo.)UK
US95
(1 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 24. Mai 2019
2020 I Am Not a Dog on a Chain DE13
(1 Wo.)DE
AT32
(1 Wo.)AT
CH56
(1 Wo.)CH
UK3
(1 Wo.)UK
—
Erstveröffentlichung: 20. März 2020
2026 Make-Up Is a Lie DE9
(1 Wo.)DE
AT20
(1 Wo.)AT
CH15
(1 Wo.)CH
UK3
(1 Wo.)UK
—
Erstveröffentlichung: 6. März 2026

Livealben

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmer­kungen
 DE  UK  US
1993 Beethoven Was Deaf — UK13
(2 Wo.)UK
—
Erstveröffentlichung: 1993
2005 Live at Earls Court DE65
(3 Wo.)DE
UK18
(4 Wo.)UK
US119
(1 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 4. April 2005
in den US Billboard 200 als „Live from Earls’s Court“ gelistet

Kompilationen

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmer­kungen
 DE  UK  US
1990 Bona Drag — UK9
Silber
Silber

(5 Wo.)UK
US59
Gold
Gold

(16 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 15. Oktober 1990
1995 The World of Morrissey — UK15
(3 Wo.)UK
US134
(1 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 6. Februar 1995
1997 The Best of Morrissey – Suedehead — UK25
Gold
Gold

(15 Wo.)UK
—
Erstveröffentlichung: 15. September 1997
2008 Greatest Hits DE70
(1 Wo.)DE
UK5
Gold
Gold

(4 Wo.)UK
US178
(1 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 8. Februar 2008
2009 Swords DE84
(1 Wo.)DE
UK55
(1 Wo.)UK
—
Erstveröffentlichung: 23. Oktober 2009
2011 Very Best Of — UK80
(1 Wo.)UK
—
Erstveröffentlichung: 22. April 2011

Weitere Kompilationen

EPs

Singles

Jahr Titel
Album
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen
(Jahr, Titel, Album, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmer­kungen
 DE  UK  US
1988 Suedehead
Viva Hate
DE29
(8 Wo.)DE
UK5
(6 Wo.)UK
—
Erstveröffentlichung: 15. Februar 1988
Everyday Is Like Sunday
Viva Hate
— UK9
Silber
Silber

(6 Wo.)UK
—
Erstveröffentlichung: 30. Mai 1988
1989 The Last of the Famous International Playboys
–
— UK6
(7 Wo.)UK
—
Erstveröffentlichung: 30. Januar 1989
Interesting Drug
–
— UK9
(4 Wo.)UK
—
Erstveröffentlichung: 17. April 1989
Ouija Board, Ouija Board
–
— UK18
(7 Wo.)UK
—
Erstveröffentlichung: 13. November 1989
1990 November Spawned a Monster
–
— UK12
(4 Wo.)UK
—
Erstveröffentlichung: 23. April 1990
Piccadilly Palare
–
— UK18
(2 Wo.)UK
—
Erstveröffentlichung: 1990
1991 Our Frank
Kill Uncle
— UK26
(3 Wo.)UK
—
Erstveröffentlichung: 4. Februar 1991
Sing Your Life
Kill Uncle
— UK33
(2 Wo.)UK
—
Erstveröffentlichung: 1. April 1991
Pregnant for the Last Time
–
— UK25
(4 Wo.)UK
—
Erstveröffentlichung: 15. Juli 1991
My Love Life
–
— UK29
(2 Wo.)UK
—
Erstveröffentlichung: Oktober 1991
1992 We Hate It When Our Friends Become Successful
Your Arsenal
— UK17
(3 Wo.)UK
—
Erstveröffentlichung: 27. April 1992
You’re the One for Me, Fatty
Your Arsenal
— UK19
(3 Wo.)UK
—
Erstveröffentlichung: 6. Juli 1992
Certain People I Know
Your Arsenal
— UK35
(4 Wo.)UK
—
Erstveröffentlichung: 7. Dezember 1992
1994 The More You Ignore Me, the Closer I Get
Vauxhall and I
— UK8
(4 Wo.)UK
US46
(15 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 28. Februar 1994
Hold On to Your Friends
Vauxhall and I
— UK47
(3 Wo.)UK
—
Erstveröffentlichung: Mai 1994
Interlude
–
— UK25
(2 Wo.)UK
—
Erstveröffentlichung: 8. August 1994
mit Siouxsie Sioux
1995 Boxers
World of Morrissey
— UK23
(3 Wo.)UK
—
Erstveröffentlichung: 1995
Dagenham Dave
Southpaw Grammar
— UK26
(2 Wo.)UK
—
Erstveröffentlichung: 1995
The Boy Racer
Southpaw Grammar
— UK36
(2 Wo.)UK
—
Erstveröffentlichung: 1995
Sunny
–
— UK42
(2 Wo.)UK
—
Erstveröffentlichung: 1995
1997 Alma Matters
Maladjusted
— UK16
(3 Wo.)UK
—
Erstveröffentlichung: 1997
Roy’s Keen
Maladjusted
— UK42
(2 Wo.)UK
—
Erstveröffentlichung: 1997
Satan Rejected My Soul
Maladjusted
— UK39
(2 Wo.)UK
—
Erstveröffentlichung: 1997
2004 Irish Blood, English Heart
You Are the Quarry
DE65
(1 Wo.)DE
UK3
(9 Wo.)UK
—
Erstveröffentlichung: 10. Mai 2004
First of the Gang to Die
You Are the Quarry
DE83
(1 Wo.)DE
UK6
Silber
Silber

(8 Wo.)UK
—
Erstveröffentlichung: 2004
Let Me Kiss You
You Are the Quarry
— UK8
(3 Wo.)UK
—
Erstveröffentlichung: 2004
I Have Forgiven Jesus
You Are the Quarry
— UK10
(5 Wo.)UK
—
Erstveröffentlichung: 2004
2005 Redondo Beach / There Is a Light That Never Goes Out
Live at Earl’s Court
— UK11
(4 Wo.)UK
—
Erstveröffentlichung: 2005
2006 You Have Killed Me
Ringleader of the Tormentors
DE65
(2 Wo.)DE
UK3
(4 Wo.)UK
—
Erstveröffentlichung: 27. März 2006
The Youngest Was the Most Loved
Ringleader of the Tormentors
— UK14
(3 Wo.)UK
—
Erstveröffentlichung: 23. Juni 2006
In the Future When All’s Well
Ringleader of the Tormentors
— UK17
(2 Wo.)UK
—
Erstveröffentlichung: 2006
I Just Want to See the Boy Happy
Ringleader of the Tormentors
— UK16
(2 Wo.)UK
—
Erstveröffentlichung: 2006
2008 That’s How People Grow Up
Greatest Hits
DE65
(3 Wo.)DE
UK14
(3 Wo.)UK
—
Erstveröffentlichung: 2008
All You Need Is Me
Greatest Hits
— UK24
(1 Wo.)UK
—
Erstveröffentlichung: 2008
2009 I’m Throwing My Arms Around Paris
Years of Refusal
— UK21
(2 Wo.)UK
—
Erstveröffentlichung: 5. Januar 2009
Something Is Squeezing My Skull
Years of Refusal
— UK46
(1 Wo.)UK
—
Erstveröffentlichung: 30. März 2009
2011 Glamorous Glue
Very Best Of
— UK69
(1 Wo.)UK
—
Erstveröffentlichung: 15. April 2011
2014 World Peace Is None of Your Business
World Peace Is None of Your Business
— UK83
(1 Wo.)UK
—
Erstveröffentlichung: 12. Mai 2014
2017 Spent the Day in Bed
Low in High School
— UK69
(1 Wo.)UK
—
Erstveröffentlichung: 22. September 2017

Weitere Singles

Videoalben

Auszeichnungen für Musikverkäufe

Platin-Schallplatte

  •  Dänemark
    • 2013: für das Album Ringleader of the Tormentors
  •  Irland
    • 2006: für das Album Ringleader of the Tormentors

Anmerkung: Auszeichnungen in Ländern aus den Charttabellen bzw. Chartboxen sind in ebendiesen zu finden.

Land/RegionAus­zeich­nung­en für Mu­sik­ver­käu­fe
(Land/Region, Aus­zeich­nungen, Ver­käu­fe, Quel­len)
Silber Gold Platin Ver­käu­fe Quel­len
 Dänemark (IFPI)0! S—0! G— Platin120.000ifpi.dk
 Irland (IRMA)0! S—0! G— Platin115.000irishcharts.ie
 Vereinigte Staaten (RIAA)0! S— 3× Gold30! P—1.050.000riaa.com
 Vereinigtes Königreich (BPI) 6× Silber6 6× Gold6 Platin11.465.000bpi.co.uk
Insgesamt  6× Silber6  9× Gold9  3× Platin3

Auszeichnungen

Werke

Literatur

Commons: Morrissey – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. ↑ Die „Mozzer“-Mütze. In: taz, die tageszeitung. 25. November 2014, abgerufen am 1. April 2025.
  2. ↑ NME: AND THE WINNERS ARE... In: NME. 15. April 2002, abgerufen am 28. Mai 2023 (britisches Englisch).
  3. ↑ Tshepo Mokoena: Morrissey: a non-vegan menu at Live Earth 2015 would be 'greenwashing'. In: The Guardian. 30. April 2015, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 18. Februar 2023]).
  4. ↑ wolfsmutter.com (Memento vom 3. Januar 2013 im Internet Archive)
  5. ↑ The M-Word (My Visit To Morrissey's House). Abgerufen am 27. Mai 2023 (amerikanisches Englisch).
  6. ↑ What actually happened during The Smiths' lawsuit? In: Far Out Magazine. 1. Juni 2021, abgerufen am 27. Mai 2023 (amerikanisches Englisch).
  7. ↑ Nick DeRiso: 20 Years Ago: Morrissey Loses a Court Battle, Then Loses His Way on 'Maladjusted'. 11. August 2017, abgerufen am 27. Mai 2023 (englisch).
  8. ↑ Condé Nast: Morrissey: Ringleader of the Tormentors. Abgerufen am 27. Mai 2023 (amerikanisches Englisch).
  9. ↑ Morrissey to publish autobiography in December 2012. In: NME Online. Abgerufen am 10. November 2011.
  10. ↑ James Orr: Morrissey in hospital after on stage collapse. In: The Guardian. 24. Oktober 2009, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 27. Mai 2023]).
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  27. 1 2 3 4 Chartquellen: DE AT CH UK US
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Personendaten
NAME Morrissey
ALTERNATIVNAMEN Morrissey, Steven Patrick
KURZBESCHREIBUNG britischer Sänger
GEBURTSDATUM 22. Mai 1959
GEBURTSORT Manchester, England