Moritz Rosenthal

Moritz Rosenthal (auch Moriz Rosenthal; * 1832 oder 1833 in Großwardein; † 30. Dezember 1889 in Wien) war ein österreichischer Neurologe.

Leben

Rosenthal, Sohn eines Kaufmannes, nahm am Polytechnischen Institut Wien 1851 ein Studium der Botanik, Chemie, Mineralogie, Geognosie und Paläontologie auf. 1853 wechselte er an die Universität Wien zum Studium der Medizin. Seine Promotion zum Dr. med. erfolgte 1858, zum Dr. chir. sowie die Graduierung zum Mag. obstet. 1859. 1858 kam er zu Ludwig Türck an die Abteilung für Nervenkrankheiten im Allgemeinen Krankenhaus Wien.

Rosenthal habilitierte sich 1863 an der Wiener Universität und lehrte anschließen als Privatdozent für Elektrotherapie und Neuropathologie. Seine Beförderung zum außerordentlichen Professor für Nervenkrankheiten erfolgte 1875. Zugleich kam er mit Moriz Benedikt an die Ambulanz für Elektrotherapie. Diese wurde unter ihm in eine Ambulanz für Nervenkranke umgewandelt. Als deren Leiter wirkte er von 1883 bis 1888.

Werke (Auswahl)

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Das genau Geburtsdatum ist unklar. So geben ADB, JE und Kreuter 1833 an und das Handbuch österreichischer Autorinnen und Autoren jüdischer Herkunft nennt konkreter den 18. März 1833. Das ÖBL hingegen nennt den 19. Februar 1832 oder den 19. August 1832 als genaues Geburtsdatum.
Personendaten
NAME Rosenthal, Moritz
ALTERNATIVNAMEN Rosenthal, Moriz
KURZBESCHREIBUNG österreichischer Neurologe
GEBURTSDATUM 1832 oder 1833
GEBURTSORT Großwardein
STERBEDATUM 30. Dezember 1889
STERBEORT Wien