
Mosche Safdie, CC (hebräisch משה ספדיה; * 14. Juli 1938 in Haifa Palästina, heute Israel) ist ein israelisch-kanadischer Architekt und Städtebauer.
Im Jahr 1953 siedelten Safdies Eltern mit ihrer Familie nach Montréal, Kanada um. Ein Schritt, der ihm missfiel, da er sich als Zionist und Sozialist betrachtete. Er studierte an der McGill-Universität in Montréal (Kanada) Architektur und lernte später bei Louis Kahn. In den ersten Jahren nach seinem Studium arbeitete er für das Büro von Sandy van Ginkel. 1967, als er 29 war, wurde seine Abschlussarbeit bei der Expo 67 gebaut. Das Habitat-67-Projekt machte ihn auf der ganzen Welt bekannt. 1967 kehrte er zurück nach Israel, wo er sich am Umbau und der Sanierung der Jerusalemer Altstadt beteiligte. Safdie lebt in Jerusalem und Boston, er besitzt die kanadische und israelische Staatsbürgerschaft.
1976 wurde Safdie Professor an der Harvard-Universität. In der Nähe davon, in Somerville (Massachusetts), eröffnete er sein Architekturbüro. Zweigstellen bestehen in Toronto und Jerusalem.
Im Jahr 2013 wurde Mosche Safdie in New York zum Mitglied (NA) der National Academy of Design gewählt. Außerdem ist er seit 1996 Mitglied der American Academy of Arts and Sciences.
Einen Einblick in seine Gedankenwelt als Architekt ermöglichte Safdie durch sein 2022 veröffentlichtes Buch „If Walls Could Speak: My Life in Architecture“. Hier betrachtet er den gesamten architektonischen Schaffensprozess von der Idee, über die Planung und Materialauswahl bis zum fertigen Gebäude.




| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Safdie, Mosche |
| ALTERNATIVNAMEN | Safdie, Moshe |
| KURZBESCHREIBUNG | israelischer Architekt und Städtebauer |
| GEBURTSDATUM | 14. Juli 1938 |
| GEBURTSORT | Haifa, Palästina, heute: Israel |