| Mossig | ||
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| Daten | ||
| Gewässerkennzahl | FR: A28-0200 | |
| Lage | Frankreich
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| Flusssystem | Rhein | |
| Abfluss über | Bruche → Ill → Rhein → Nordsee | |
| Quelle | an der Gemeindegrenze von Wangenbourg-Engenthal und Dabo 48° 35′ 36″ N, 7° 15′ 52″ O | |
| Quellhöhe | ca. 860 m | |
| Mündung | an der Gemeindegrenze von Avolsheim und Wolxheim in die BrucheKoordinaten: 48° 33′ 56″ N, 7° 29′ 58″ O 48° 33′ 56″ N, 7° 29′ 58″ O | |
| Mündungshöhe | ca. 167 m | |
| Höhenunterschied | ca. 693 m | |
| Sohlgefälle | ca. 21 ‰ | |
| Länge | ca. 33 km | |
| Einzugsgebiet | 169,9 km² | |
| Abfluss am Pegel Mündung in die Bruche AEo: 169,9 km² an der Mündung |
MQ Mq |
581 l/s 3,4 l/(s km²) |
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Die Mossig ist ein Nebenfluss der Bruche (deutsch: Breusch) im französischen Département Bas-Rhin, der im Oberlauf auch an das Département Moselle grenzt.
Der Fluss wurde 1285 („ienhalb mosichen bi der bruken“) erstmals schriftlich erwähnt. Bei der Grundform des Namens handelt es sich wohl um *Mosaha, einer Zusammensetzung aus Moos und der Endung -aha für Fließgewässer.
Die Mossig entspringt auf einer Höhe von 860 Metern unterhalb des Col du Hoellenwasen (960 m), an der Gemeindegrenze von Wangenbourg-Engenthal und Dabo. Sie entwässert mit einem Bogen über Nord generell Richtung Ostsüdost im Oberlauf durch ein waldreiches Hügelland in den Vogesen, erreicht im Unterlauf den dichter besiedelten Großraum östlich von Straßburg und mündet nach 33,1 Kilometern an der Gemeindegrenze von Avolsheim und Wolxheim als linker Nebenfluss in die Bruche.
(Reihenfolge in Fließrichtung)
An der Mündung der Mossig in die Bruche beträgt die mittlere Abflussmenge (MQ) 0,58 m³/s; das Einzugsgebiet umfasst hier 169,9 km².
Am Pegel Soultz-les-Bains wurde über einen Zeitraum von 41 Jahren (1970–2010) die durchschnittliche jährliche Abflussmenge der Mossig berechnet. Das Einzugsgebiet entspricht an dieser Stelle mit 163 km² etwa 96 % des vollständigen Einzugsgebietes des Flusses.
Die Abflussmenge schwankt im Lauf des Jahres recht stark. Die höchsten Wasserstände werden in den Monaten Januar – März gemessen. Ihren Höchststand erreicht die Abflussmenge mit 2,13 m³/s im Februar. Von April an geht die Schüttung zurück und erreicht ihren niedrigsten Stand im September mit 0,66 m³/s, um danach wieder von Monat zu Monat anzusteigen.
