Moundbuilders (deutsch Erdhügelbauer) ist eine in der Fachwissenschaft veraltete Sammelbezeichnung für einige alte Indianervölker Nordamerikas, die künstlich geschaffene Hügel – im Englischen Mounds – errichteten, die von verschiedenen frühen Indianerkulturen zu Begräbnis-, Wohn- und rituellen Zwecken genutzt wurden.
Die Mounds wurden von verschiedenen Völkern errichtet. Sie wiesen unterschiedliche Kulturen auf und waren nicht durch gemeinsame Traditionen und Überlieferungen verbunden. Daher ist jede Zusammenfassung unzutreffend.
Offenbar reichen monumentale Bauformen sehr weit zurück, vielleicht bis in das Middle Archaic (ca. 4500–4000 v. Chr., Mittlere Archaische Periode). Eine stärkere Funddichte weist die Woodland-Periode (1000 v. Chr.– um 1000 n. Chr.) auf.
Man geht von folgender Entstehungsgeschichte aus:
Eine neue Phase bildet sich im Süden. Diese Anlagen ähneln schon den mittelamerikanischen Pyramiden-Komplexen:
Späte Hügelbauer: