| Mount Sir Donald | ||
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| Mount Sir Donald von der Abbot Ridge aus | ||
| Höhe | 3284 m | |
| Lage | Kootenay Land District, British Columbia, Kanada | |
| Gebirge | Selkirk Mountains, Columbia Mountains | |
| Dominanz | 3,22 km | |
| Schartenhöhe | 874 m | |
| Koordinaten | 51° 15′ 47″ N, 117° 25′ 53″ W | |
| Topo-Karte | NTS 82 N 6 | |
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| Erstbesteigung | 1890 durch Emil Huber, Carl Sulzer & Harry Cooper | |
Der Mount Sir Donald ist ein 3284 m hoher Berg in der kanadischen Provinz British Columbia.
Der Mount Sir Donald liegt im Gebiet des Rogers Pass im Glacier-Nationalpark in den Selkirk Mountains. Seine gute Steinqualität und seine klassische Matterhorn-Form machen ihn bei Alpin-Kletterern beliebt; die Nordwestgratroute (engl. Northwest Arete Route) wird in dem populären Buch Fifty Classic Climbs of North America aufgeführt.
Als nächsthöhere Berge werden der Mount Selwyn (3355 m) im Süden und der Mount Dawson (3377 m), etwa 12 km südlich gelegen, angegeben. Die Abflüsse der Niederschläge am Berg strömen westwärts in den Illecillewaet River oder ostwärts in den Beaver River.
In Bezug auf die Klimaklassifikation nach Köppen und Geiger herrscht am Gipfel des Mount Sir Donald ein subarktisches Klima mit kalten, schneereichen Wintern und milden Sommern. Die Temperaturen können unter −20 °C fallen, unter Berücksichtigung von Windchill-Einfluss unter −30 °C.
Der Mount Sir Donald besteht aus vom Präkambrium bis zum Jura abgelagertem Sedimentgestein. In flachen Meeren entstanden, wurde dieses im Zuge der Laramischen Gebirgsbildung nach Osten und über jüngere Gesteine hinweg verschoben.
Der Berg wurde ursprünglich als Syndicate Peak zu Ehren der Gruppe bezeichnet, welche die Finanzierung des Abschlusses der Canadian Pacific Railway aufbrachte; der Name wurde später geändert, um Donald Smith, 1. Baron Strathcona and Mount Royal zu ehren, die führende Person des Syndikats.
Die Erstbesteigung wurde 1890 durch Emil Huber und Carl Sulzer aus der Schweiz sowie den Träger Harry Cooper ausgeführt. Bis in die 1910er Jahre wurde der Berg durchschnittlich drei- bis viermal pro Jahr bestiegen.