| Film | |
| Titel | Mudbrick |
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| Produktionsland | Serbien, Vereinigte Staaten |
| Originalsprache | Serbisch |
| Erscheinungsjahr | 2023 |
| Länge | 91 Minuten |
| Altersfreigabe |
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| Produktionsunternehmen | Mir Media Group |
| Stab | |
| Regie | Nikola Petrovic |
| Drehbuch | Nikola Petrovic |
| Produktion | |
| Kamera | Ana Melentijevic |
| Schnitt | |
| Besetzung | |
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Mudbrick ist ein serbisch-US-amerikanischer Horrorfilm aus dem Jahr 2023 von Regisseur Nikola Petrovic.
Der Film wird nicht chronologisch erzählt und arbeitet mit Zeitsprüngen.
Paul kehrt zurück zum Hof seines Vaters, da er diesen nach dessen Tod erben soll. Dort trifft er auf seinen Bruder Jakov, mit dem er sich entzweit hat. Paul lebte lange in England, seine Ehe zerbrach und er hofft auf einen Neuanfang in Serbien. Sein Bruder begegnet ihm sehr feindselig. Als seine schwangere Nichte ihren Mann durch Selbstmord verliert, beschwört sie Paul, er solle sich erinnern.
Tatsächlich kam Paul vor sieben Jahren das erste Mal an den Hof und wurde von seinem Bruder ermordet, der ihn in eine Felsspalte stieß. Seitdem kehrt er jedes Jahr als Nav (ein Untoter) wieder, um seinen Bruder in den Wahnsinn zu treiben, ohne Erinnerung an die Begebenheiten. Nach dem Hinweis der Nichte erinnert er sich.
Jakov versucht den Fluch zu überwinden, indem er einen Pakt mit Veles, dem slawischen Gott des Todes, eingeht und das Kind opfern will. Doch seine Tochter tötet sich selbst und verhindert so das Blutopfer. Er bietet den Fötus dem Gott an, der sich in Form einer Schlange zeigt, doch dieser verschmäht das Opfer.
Paul tötet anschließend den Rest seiner Familie.
Es handelt sich um das Langfilmdebüt von Regisseur Nikola Petrovic, der auch das Drehbuch schrieb. Der Film wurde im Dorf Činiglavci in Pirot in Serbien gedreht. Petrovic nahm Louis Legers Buch zur Slawischen Mythologie als Vorlage. Zudem war ihm eine ähnliche Geschichte über seinen Großvater bekannt, die sich in dessen Nachbarschaft zugetragen haben soll.
Seine Premiere hatte der Film am 10. November 2023 auf dem Terror Molins Film Festival in Spanien. Der Film erschien am 13. Dezember 2024 über AppleTV+ und Prime Video für den englischsprachigen Markt. In Deutschland erschien er als DVD über Splendid Medien und startete am 10. Oktober 2025 als Video on Demand.
Es handelt sich um einen Folk-Horror-Film in der Tradition von Filmen wie Midsommar und Nightsiren, der stark von der slawischen Mystik beeinflusst ist. Der Film ist schwer zu verstehen und liefert nicht viele Erklärungen. Die Kritiken fielen daher eher gemäßigt aus. Das Schauspiel und die Atmosphäre wurden gelobt, während viele Kritiker das Drehbuch als Schwachstelle des Films sahen. Zudem wird der Film als eine Art Slow-Burner beschrieben, ein Film, der lange braucht, um Spannung zu erzeugen.